Finanzen + Vorsorge „Firmenrente optimieren“

Unternehmern rät Uwe Schroeder-Wildberg, Chef des Finanzdienstleisters MLP, jetzt die betriebliche Altersversorgung zu prüfen.

impulse: Wird die betriebliche Altersversorgung uninteressant, wenn – wie geplant – ab 2009 dafür Sozialabgaben gezahlt werden müssen?

Schroeder-Wildberg: Nein. Bei der Diskussion geht es nur um die Entgeltumwandlung, also den Fall, dass ein Mitarbeiter Teile seines Gehalts in eine Betriebsrente umwandelt. Aber auch diese Variante bleibt hochinteressant, da die Versicherten weiterhin aus unversteuertem Einkommen sparen können.

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Und die Arbeitgeber?

Deren Einzahlungen sind nicht betroffen. Firmenchefs können auch künftig ihren Mitarbeitern eine zusätzliche Versorgungsleistung bieten, ohne dafür Beiträge zur Sozialversicherung zahlen zu müssen.

Wo liegt aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung?

Nach wie vor besteht ein großes Informationsdefizit beim Thema betriebliche Altersversorgung. Vielen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind die Vorteile der staatlichen Förderung nicht bekannt. Von den rund 23 Millionen Beschäftigten in Deutschland besitzt bislang weniger als die Hälfte eine Betriebsrente.

Das vollständige Interview können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2006, Seite 100, nachlesen.

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