Finanzen + Vorsorge Fragen zum Factoring

Fragen zum Factoring

Wieviel Umsatz muss ich für Factoring mindestens machen?

Die Factoringinstitute (siehe Ansprechpartner) bieten Factoring meist erst ab einem Jahresumsatz von 1,5 Millionen Euro an. Kleinere Unternehmen kommen unter Umständen auch in Frage, wenn sie ein sehr schnell wachsen.

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Welche Unternehmen kommen für Factoring in Frage?

Vor allem solche Unternehmen, die „katalogfähige“ Produkte und Dienstleistungen anbieten. Das bedeutet, Firmen die mit Standartartikeln und -dienstleistungen hauptsächlich Stammkunden beliefern, können ihre Forderungen an einen Factor abtreten. Bei speziellen und individuellen Anfertigungen, beispielsweise im Maschinenbau, sind die Projekte nicht factoringfähig. Außerdem muss der Endabnehmer ebenfalls gewerblicher Abnehmer sein. Im Geschäft mit privaten Kunden ist Factoring nicht möglich.

Wie wirkt sich Factoring auf die Bilanz aus?

Factoring erhöht die Eigenkapitalquote und verkürzt die Bilanz. Durch den Abbau von Dauerschulden kann auch die Gewerbesteuer verringert werden.

Welche Zahlungsfristen sind möglich?

In Deutschland dürfen die Zahlungsziele nicht mehr als 90 Tage betragen, im Ausland grundsätzlich nicht mehr als 180 Tage.

Gibt es eine Mindestgröße für Rechnungen?

Ja, aber das hängt vom Factoringinstitut ab. Im Allgemeinen sollte die durchschnittliche Rechnungsgröße rund 250 Euro betragen.

Was ändert sich für meine Kunden?

Im Grunde gar nichts. Wirklich neu für ihre Kunden ist nur die Kontonummer, auf die sie ihre Rechnung überweisen. Beim stillen Factoring passiert nicht einmal das. Nach außen hin wird der Forderungseinzug so abgewickelt, als wäre kein Factoringvertrag abgeschlossen worden.

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