Finanzen + Vorsorge Für die Besten gibt es wieder Geld

Der Markt für Risikokapital ist im Aufwind. Doch wer Geld von Investoren haben will, braucht ein gutes Konzept und ein erfahrenes Management.

Mehr als ein Jahr lang hat Mario
Wuttke gebaggert und
gebuhlt, jetzt feiert der Gründer einen
Etappensieg: Über eine Million
Euro hat er für sein Unternehmen
eingeworben – das bis dahin nur aus
Patenten und Ideen bestand: Die
Magnamedics GmbH, die der Unternehmensberater
Ende 2003 gemeinsam
mit dem Aachener Chemiker
Detlef Müller-Schulte gegründet hat,
entwickelt winzige magnetische Kügelchen
für chemische Analysen, zur
Diagnose und für die Krebstherapie.
Wuttke überzeugte zwei private Investoren
von seiner Geschäftsidee.

Zusätzlich stieg die Limburger Industriebank
LIOF mit zwei weiteren Kapitalgebern ein. In diesen Tagen bezieht Magnamedics in Maastricht ein eigenes Labor. „Die Diagnostik-Sparte unseres Unternehmens ist durchfi –
nanziert“, freut sich der angehende
Firmenchef.

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Auf gute Nachrichten vom Kapitalmarkt
haben Gründer lange warten müssen: Doch Anfang dieses Jahres hat sich der Markt für Venture-Capital (VC) spürbar belebt. Die
staatliche KfW-Förderbank berichtet,
dass die großen Fonds wieder
Mut fassen. Zahlen der Münchner
VC-Beratung Mackewicz & Partner
belegen einen kleinen Aufschwung:
94-mal engagierten sich große Geldgeber
2004 mit stattlichen Beträgen
bei jungen Firmen, im Jahr zuvor waren
es nur 74. Die Zahl der Erstinvestments
gilt als Stimmungsbarometer
der Branche.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2005, Seite 120, nachlesen.

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