Finanzen + Vorsorge Geld zurück

Wer gesund bleibt, spart Bares. Denn die Versicherer honorieren es mit Rückzahlungen, wenn die Kunden längere Zeit auf den Arztbesuch verzichten.

Erfreuliche Überraschung für viele Kunden privater Krankenversicherer. Sie bekommen von ihrer Gesellschaft einen oder mehrere Monats­beiträge zurück. Voraussetzung: Sie haben
ihre Krankenpolice im vergangenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Wer mehrere Jahre keinen Arzt besucht hat, kann sogar auf die Rückzahlung von bis zu sechs Monatsbeiträgen rechnen. Das ergab die impulse-Umfrage unter den privaten Krankenversicherern.

Von 38 Unternehmen erstatten 28 ihren Kunden Beiträge. Insgesamt kamen 2004 auf diese Weise für die privat Versicherten 840 Millionen Euro zusammen. In etwa dürfte dieser Betrag auch 2005 erreicht werden. Mit den Beitragsrückerstattungen wollen die Versicherer ihre Kunden davon abhalten, Abrechnungen für Bagatellbeträge einzureichen. Denn die kosten bei der Bearbeitung genauso viel wie höhere Abrechnungen. Doch was ist mit den Rechnungen für Vorsorgeuntersuchungen?

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Die Versicherer handhaben dies unterschiedlich: Bei einigen zählen die wichtigen Präventivmaßnahmen nicht zu den Arztbesuchen. Der Kunde kann sie also ohne finanziellen Nachteil in Anspruch nehmen. Andere Anbieter machen dafür keine Ausnahme. In so einem Fall sollte der Kunde nachrechnen: Falls die Kosten der Vorsorgeuntersuchung niedriger sind als die Summe der Rückerstattung, kann er die Untersuchung selbst zahlen – und spart dann trotzdem Geld. Die komplette Übersicht gibt es auf www.im­pulse.de/
rueckerstattung
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Weitere Artikel aus dem Ressort Finanzierung+Vorsorge können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2006, Seite 136, nachlesen.

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