Finanzen + Vorsorge Gewinne mit Gold und Öl

Investoren, die in den vergangenen Jahren auf Rohstoffe gesetzt haben, können sich über mangelnde Renditen nicht beklagen. Die besten Fonds haben in den letzten drei Jahren ihren Wert locker verdoppelt. Das hat die Anleger allerdings auch eine Menge Schweiß gekostet.

Kaum eine andere Anlageklasse ist so schwankungs- und spekulationsanfällig wie Rohstoffe. Seit einigen Monaten hat sich der Markt jedoch beruhigt, Öl- und Goldpreise sind wieder gestiegen, Zink und Aluminium günstiger zu haben. „Ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg“, rät Ian Hendersson, Manager von Rohstoffen bei JP Morgan. Denn die Experten sind sich einig: Der bisherige Boom wird noch einige Jahre anhalten. Hauptgrund: Die weltweite Konjunktur läuft auf hohen Touren.

Gleichzeitig drohen bei einigen Bodenschätzen wie Palladium oder Platin hohe Monopolpreise. Schlecht für die Nutzer, gut für die Investoren. Weil die Preise fast aller Rohstoffwerte jedoch stark schwanken, ist ein Einstieg über Direktanlagen nicht ratsam. Anleger sollten besser Anteile an Investmentfonds kaufen, auch dabei aber genau hinschauen. Die Anlagevehikel unterscheiden sich sehr. So legt der erfolgreichste Fonds der letzten drei Jahre, der Merill Lynch World Mining, überwiegend in Minenwerte an. Der zweitbeste, der ING European Materials, jedoch ausschließlich in chemikalische Grundstoffe, Erze und Holz. Alles hochattraktiv, ziemlich riskant, aber eine gute Depotergänzung.

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Weitere Artikel aus dem Ressort Finanzierung + Vorsorge können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 114, nachlesen.

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