Finanzen + Vorsorge Günstiges Geld aus London

Im altehrwürdigen Londoner Finanzdistrikt werden Übernahmepläne geschmiedet. Die Investmentbanker planen einen Angriff auf den Kontinent. Im Visier: der deutsche Mittelstand. Die Börsianer wollen Firmen in Familienhand auf den englischen Finanzmarkt locken. Im Alternative Investment Market (AIM) sollen die Deutschen für mehr Attraktivität sorgen.

Vorteil für die umworbenen Mittelständler: Sie können sich zu äußerst günstigen Konditionen Eigenkapital besorgen. Doch die Heimatbörse will
einen möglichen Exodus verhindern. Seit Jahresbeginn rührt die Deutsche Börse kräftig die Werbetrommel für ihren neuen Mittelstandsindex GEX
(German Entrepreneurial Index).

Rund 130 börsennotierten Familien-AGs will sie auf diese Weise mehr Aufmerksamkeit verleihen. Der Haken: Die Unternehmen müssen sich erst im Edel-Börsensegment Prime Standard aufwendig listen lassen. Angelsächsische Investmentbanker
und Frankfurter Börsenprofis haben die Qualität deutscher Familienunternehmen erkannt.

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„In den vergangenen Jahren haben sich eigentümergeführte Firmen eindrucksvoll an der Börse behauptet“, schwärmt Rainer Riess, Managing Director der Deutschen Börse. Das belegen auch
jüngste Analysen der Hypovereinsbank. Um bis zu zehn Prozentpunkte pro Jahr schneiden börsennotierte Familienunternehmen besser ab als
andere Aktiengesellschaft en.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2005, Seite 116, nachlesen.

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