Finanzen + Vorsorge Investmentfonds: Deutsche Aktien ganz vorne

In keinem Land steigen Dividendenpapiere so stark wie hierzulande. Mit guten Fonds streuen Anleger das Risiko und verdienen mit.

Kaum eine Region der Welt ist seit Jahren für Anleger so
lukrativ wie Deutschland. Allerdings gibt es nirgendwo weniger
Aktionäre als hierzulande. Dabei sind vor allem Fonds, die in
deutsche Aktien investieren, sehr attraktiv. Seit dem letzten
Tiefpunkt im Frühjahr 2003 legten Dividendenpapiere aus dem
Dax um sage und schreibe 217 Prozent zu.

Und die Hausse geht weiter, da sind sich die Experten einig.
Stichwort Exportweltmeister: Kein anderes Land profitiert
derzeit so stark vom weltweiten Konjunkturboom wie
Deutschland.

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Zudem ist auch die Inlandsnachfrage angesprungen.
Wachstumsraten von zwei Prozent und mehr prophezeien die
Volkswirte. Und schließlich haben sich heimische Konzerne fit
gemacht für den Wettbewerb. Durch Rationalisierungen
konnten sie ihre Produktivität erhöhen und sind profitabler
geworden.

Zwar rangiert der Dax wieder bei 7.000 Punkten, doch nach
oben ist noch Luft. Analysten bringen erneut den Spitzenwert
des Jahres 2000 mit 8.136 Punkten ins Spiel.

Anleger, denen Direktinvestments in die Aktienwerte zu riskant
sind, sollten auf Fonds setzen. Die Papiere mischen die Aktien
und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Die erfolgreichsten
der letzten drei Jahre setzen vor allem auf Dax-Werte.
Insbesondere der DWS Aktien Strategie Deutschland mischt die
Blue-Chips sehr geschickt. Auf diese Weise erzielte er eine
Wertsteigerung von annähernd 90 Prozent.

Aber auch jenseits der Konzerne schneiden heimische
Dividendenpapiere hervorragend ab. M-Dax-Titel rangieren auf
historischen Höchstständen. Dort finden sich viele
Weltmarktführer aus hoch profitablen Nischen: Es
investiert etwa der FPM Funds Stockpicking, der ebenfalls von
der DWS stammt. Bei ihm liegen neben Klassikern wie
Deutsche Bank und Allianz auch ­Dividendenpapiere wie
Celesio, Freenet oder Tele Atlas im Portfolio.

Weitere Artikel aus dem Magazin können Sie in der
impulse-Ausgabe 04/2007, Seite 138, nachlesen.

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