Finanzen + Vorsorge Leasing stärkt die Bilanz

Die Wagen auf dem Firmenparkplatz sind geleast.

Die Wagen auf dem Firmenparkplatz sind geleast.

Im Vorfeld von Basel II kommt es darauf an, die Bilanz zu entlasten. Das verspricht gute Noten beim Rating. Leasing ist ein gutes Mittel dafür.

Der Begriff „Leasing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Mieten“ oder „Vermieten“. Dabei überträgt der Leasinggeber, obwohl er juristisch Eigentümer bleibt, dem Mieter des Leasingobjektes alle Rechte, Risiken und Pflichten, die bei der traditionellen Miete üblicherweise der Vermieter trägt. So haftet der Leasingnehmer für Beschädigungen und für den Ausfall des Produkts, er muss Reparaturen ausführen und das Objekt in Stand halten.

Schöner Vorteil für Unternehmer: Da der Nutzer nicht Eigentümer wird, taucht das Objekt in seiner Bilanz nicht auf. Die Eigenkapitalquote steigt. Und das Honorieren die Banken beim Rating mit guten Noten.

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Unternehmer sollten Leasinggesellschaften mit viel Sorgfalt aussuchen. Prüfen Sie mehrere Leasinggeber hinsichtlich Rate, Vertragslaufzeit, Restwert und Vertragsart. Nicht immer ist der Leasingvertrag mit der niedrigsten Rate auch der günstigste. Vergleichen Sie neben der Höhe der Leasingraten auch die übrigen Bedingungen wie Abrechnung nach Ablauf der Laufzeit, Kosten bei vorzeitigem Abbruch des Vertrages und die Serviceleistungen der Gesellschaften.

  • Leasing schont die Liquidität:
  • Der Leasingnehmer verfügt bereits ab der ersten Leasingrate über ein Objekt, das er nicht im Voraus oder ab dem Zeitpunkt der Nutzung komplett bezahlen muss. Anstatt also für 200.000 Euro eine Maschine zu kaufen, überweist der Firmenchef monatlich seine Raten und kann so auf den Bankkredit verzichten. Optimal ist eine solche Investition, wenn die monatliche Summe aus den Erträgen bezahlt wird, die das gemietet Objekt erwirtschaftet.
  • Leasing spart Steuern:
  • Zwar kann der Leasingnehmer das geleaste Objekt nicht abschreiben, da es nicht zum Anlagevermögen seiner Firma gehört. Allerdings darf er die Leasingraten vollständig als Betriebsausgaben absetzen.
  • Leasing bringt Zusatzservices:
  • In vielen Leasingverträgen sind Zusatzleistungen enthalten, die gemeinsam mit der Finanzierung von der Leasinggesellschaft angeboten werden. Darunter fallen die Beschaffung und Versicherung, aber auch das komplette Maschinen- und Fuhrparkmanagement oder die Übernahme der Baubetreuung von Immobilien. Die Kosten für diese Zusatzservices sind bereits in den Leasingraten enthalten.

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