Finanzen + Vorsorge Mehr Firmenrente für den Chef

Neue Fondskonzepte machen Pensionszusagen für GmbH-Geschäftsführer noch attraktiver.

„Mit einer Lebensversicherung müsste ich für die Pensionszusage meiner Firma wesentlich mehr zahlen“, sagt Roland Steinke, Chef der gleichnamigen Gesundheits-Center GmbH in Halberstadt. Um die spätere Rente zu finanzieren, schloss er deshalb einen neuartigen Fondssparplan ab.

Bisher entschieden sich Firmenchefs bei der Finanzierung von Pensionszusagen überwiegend für Lebenspolicen. „Doch damit sind derzeit nach Steuern höchstens zwischen 3,5 und vier Prozent Rendite zu erzielen. Mit den neuen Angeboten der Fondsgesellschaften sollten langfristig mehr als sechs Prozent drin sein“, erläutert Ralf Henn vom auf die Finanzierung von Betriebsrenten spezialisierten Beratungsunternehmen SFBA AG.

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Nach dem neuen Konzept werden die in Firmenrenten meist enthaltenen Zusagen für Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsrente nach wie vor über Versicherungen abgedeckt. Anders jedoch bei der so genannten Rückdeckung. In ihr wird das Geld für die im Alter fällige Rente angespart. Hier wird nicht über Lebenspolicen, sondern über alternative Anlageformen wie Aktien-, Renten- und offene Immobilienfonds, Private Equity, Schiffs- und Immobilienbeteiligungen gegenfinanziert.

Drei Anbieter

Bisher kämpfen drei Initiatoren geschlossener Fonds mit den neuen Angeboten um die Gunst der GmbH-Chefs: die DCM Deutsche Capital Management AG aus München, die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH und die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, beide aus Hamburg.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 100, nachlesen.

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