Finanzen + Vorsorge Mehr Rente für den Chef

Geschäftlich setzt Peter Eggemann auf Bewährtes. Er baut Fachwerkhäuser. Bei seiner Rente geht der Chef der Deutschen Landhaus Klassiker GmbH jedoch neue Wege. Der 50-Jährige entschied sich für die modernste Form der Firmenrente: das Zeitwertkonto.

„Ich habe diese Form der Altersvorsorge nicht nur
wegen der guten Rendite gewählt“, so
der Bauexperte aus Melle bei Osnabrück,
„sondern auch, weil ich damit finanziell flexibel bleibe und mich nicht auf Jahre hinaus auf einen festen Sparbetrag festlegen muss.“

Für Unternehmer haben Zeitwertkonten zahlreiche handfeste Vorteile. Gleichwohl wissen die wenigsten Firmenchefs, wie man mit diesem Instrument die eigene Rente absichern kann.

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Die rechtliche Grundlage für diese lukrative Altersvorsorge hat der Gesetzgeber mit der Regelung zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, kurz Flexi-Gesetz genannt, bereits 1998 geschaffen. Damit wurde es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich, Arbeitszeiten variabler als bisher zu gestalten. Denn Überstunden können seitdem
auf Kurzzeit-, Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten angespart werden.

Bei Kurzzeitkonten sind Überstunden möglichst schnell abzubauen. Langzeitkonten sind für Fortbildung und Auszeiten (Sabbaticals)
gedacht. Bei den so genannten Lebensarbeitszeitkonten geht es indes
um die finanzielle Sicherheit im Alter.

Das Guthaben auf diesen Konten lässt sich nämlich dazu verwenden, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Und zwar nicht nur als Angestellter, sondern auch als Firmenchef.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2005, Seite 110, nachlesen.

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