Finanzen + Vorsorge Mit Champions verdienen

Von solchen Gewinnen können Privatanleger nur träumen: Die Beteiligungsgesellschaft Apax engagierte sich vor einem Jahr beim jungen Solarunternehmen Q-Cells mit zehn Millionen Euro. Beim Börsengang im Herbst war der Apax-Anteil bereits 18 Millionen wert - ein Plus von sagenhaften 80 Prozent.

So funktioniert das Private-Equity-Geschäft – im besten Fall. Investoren wie Apax stecken Geld in aussichtsreiche Unternehmen, machen sie fit und verkaufen sie nach einiger Zeit an andere Unternehmen oder an der Börse. Gewinne wie bei Q-Cells gibt es jedoch nur bei jedem zehnten Investment. „Im Schnitt bleiben Renditen von 15 bis 17 Prozent“, so Thomas Straubli, Partner der Private-Equity-Beratung Partners Group.

Anleger, die sich an den geschlossenen Private-Equity-Fonds beteiligen, müssen daher eine gehörige Portion Mut mitbringen. Da der Bedarf deutscher Unternehmen an alternativen Finanzierungen aber kräftig steigt, fördert die Regierung die riskanten Investments. Anleger müssen Erträge und Veräußerungsgewinne nur je zur Hälfte versteuern.

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Vor dem Kauf sollten die Anleger die Fonds aber genau unter die Lupe nehmen. Dachfonds wie der Nord­capital sind weniger riskant, weil sie nicht direkt in Firmen, sondern in andere Fonds investieren. Die Kosten für Fondsvertrieb und -konzept sollten 15 Prozent nicht übersteigen.

Auf Sparpläne verzichten Anleger besser, denn hier liegen die Kosten oft über 20 Prozent. Und da das Geschäft auf viel Know-how bei der Firmenauswahl beruht, sind renommierte und erfahrene Anbieter erste Wahl.

Den vollständigen Artikel mit drei attraktiven Ivestments können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2005, Seite 120, nachlesen.

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