Finanzen + Vorsorge Mitarbeiter motivieren und dabei sparen

Firmenwagen durch Gehaltsumwandlung - das lohnt sich nicht nur für den Arbeitgeber. Auch für Unternehmen zahlt sich diese Form der Mitarbeitermotivation aus, denn auf so können sie ihren Mitarbeitern finanzielle Anreize bieten, ohne selbst auch nur einen Cent mehr in die Gehaltstüte zu legen.

Dass dies wirklich funktioniert, lässt sich ab sofort mit konkreten Zahlen belegen. Denn zum Herbst hat der Fuhrparkspezialist Athlon Car Lease seine Website www.lease2motivate.de zum Thema Mitarbeitermotivation um ein Kalkulationstool für Arbeitsgeber erweitert.

Mit dem Kalkulator können Firmenchefs berechnen, wie hoch eine fiktive Gehaltserhöhung im konkreten Einzelfall ausfallen müsste, um dem Mitarbeiter den gleichen finanziellen Mehrwert zu gewähren, den dieser durch die Stellung eines Firmenwagens auf Basis einer Gehaltsumwandlung erhält.

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Beispiel: Der Angestellte Müller verdient monatlich 4000 Euro brutto. Als lediger Angestellter fällt er in die Steuerklasse 1. Er ist gesetzlich krankenversichert mit einem Beitragssatz von 14 Prozent. Die zu versteuernde einfache Entfernung zwischen Herrn Müllers Wohnung und seiner Firma beträgt 15 Kilometer. Sein Arbeitgeber ist mit Herrn Müller sehr zufrieden und möchte ihm als Belohnung und zur weiteren Motivation einen finanziellen Anreiz gewähren. Deshalb stellt er ihm einen Firmenwagen auf Basis von Gehaltsumwandlung zur Verfügung.

Herr Müller entscheidet sich für einen Golf 2.0 TDI Trendline. Bei einer Laufleistung von 20.000 Kilometern im Jahr und einer Laufzeit von 36 Monaten beträgt die monatliche Full-Service-Leasingrate 453 Euro. Darin enthalten sind Versicherung, Steuern etc., so dass dem Arbeitnehmer mit Ausnahme des Kraftstoffs keine weiteren Fahrzeugkosten entstehen. Auf den geldwerten Vorteil, der ihm durch den Firmenwagen entsteht, muss Herr Müller einen Mehrwertsteueranteil von 41,80 Euro pro Monat zahlen.

Das heißt: Um in den Genuss eines Firmenwagens zu kommen, muss Herr Müller insgesamt monatlich auf 494,80 Euro Bruttogehalt verzichten. Bei einem reduzierten Gehalt zahlt Herr Müller natürlich auch weniger Steuern und Sozialabgaben, so dass der Gehaltsverzicht netto nur noch 380,75 Euro beträgt.

Würde Herr Müller das gleiche Fahrzeug privat anschaffen, so würden nach Berechnungen auf Grundlage von ADAC-Daten durchschnittlich 593 Euro monatliche Kosten auf ihn zukommen. Bei einer Gehaltsumwandlung spart Herr Müller also monatlich netto 212,55 Euro. Das entspricht einem Bruttoäquivalent von 562,25 Euro bzw. einer Gehaltserhöhung von 14,6 Prozent.

Würde der Arbeitgeber Herrn Müller den gleichen finanziellen Mehrwert durch eine klassische Gehaltserhöhung bieten wollen, so müsste er das Bruttogehalt von Herrn Müller um eben diese 14,6 Prozent erhöhen. Hinzu käme noch der Arbeitsgeberanteil der Sozialabgaben in Höhe von 98,02 Euro. Insgesamt müsste der Arbeitgeber also 660,27 Euro pro Monat mehr ausgeben, um Herrn Müller eine Gehaltserhöhung von netto 212,25 Euro zu gewähren.

Fazit: Wer seine Mitarbeiter motivieren will, ist mit einem Gehaltsumwandlungsmodell gut beraten. Ohne dass für das Unternehmen Kosten entstehen, kann der Arbeitgeber seinen Angestellten einen finanziellen Anreiz bieten und sie so an das Unternehmen binden.

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