Finanzen + Vorsorge Planen Sie Ihre Rente neu

Planen Sie Ihre Rente neu

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Ob Rente vom Staat oder private Vorsorge mit Versicherungen – wer jetzt für den Ruhestand plant, muss mit geringeren Leistungen rechnen als bisher. Wie Anleger darauf reagieren können.

Mit dem damaligen Sozialminister Norbert Blüm und
dem Slogan „Die Rente ist sicher“ suggerierte die gesetzliche Rentenkasse in den 80er Jahren finanziellen Schutz im Ruhestand. Mit „Sicherheit
plus Dividende“ verleiteten die Lebensversicherer
rund 80 Millionen Bundesbürger zum Vorsorgesparen
mit Lebensversicherungs-Policen.

Doch die mit großem Werbeaufwand gegebenen Versprechen der staatlichen und privaten Altersversorgungseinrichtungen sind heute nichts
mehr wert. Denn die gesetzliche Rentenkasse
baut die Leistungen ab. Und die Versicherer sind bei weitem nicht in der Lage, die ehemals progno stizierten Gewinne zu erzielen, geschweige denn diese an ihre Kunden weiter zu geben. Hinzu kommt: Demnächst sollen monatliche Renten der
gesetzlichen Kassen und Auszahlungen von Lebensversicherungen voll versteuert werden.
„Firmenchefs und Angestellte, die jetzt fürs Alter vorsorgen wollen,
müssen sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen“, rät Stefan Everding, beim Finanzdienstleister AWD für den Produktbereich zuständig. Aber
auch wer bereits vor Jahren seine Strategie
für die Versorgung im Ruhestand festgelegt hat und noch einige Jahre im Unternehmen aktiv sein will, muss diese überdenken. Zu einschneidend sind die Änderungen, die Rot-Grün in den kommenden Monaten durchsetzen will.

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Abstriche bei der Rente

Beispiel gesetzliche Rentenversicherung:
Ein heute 40-jähriger Mann, der seit 1990 immer Höchstbeiträge in die staatliche Rentenkasse abführte, erhält im Alter infolge der Änderungen
beispielssweise rund 1000 Euro weniger an monatlicher Rente, als ursprünglich berechnet. Allein bis zu 100 Euro monatlich erhalten Akademiker weniger, weil die Regierung die Zahlungen für Schul- und Studienzeiten streicht. Weitere Einbußen gibt es durch die Einführung des sogenannten Nachhaltigkeitsfaktors. Erberücksichtigt das Verhältnis von Rentner zu Beitragszahlern.

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