Finanzen + Vorsorge Police schützt bei Klagen

Neue Risiken drohen Firmenchefs durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Eine Versicherung hilft bei der Abwehr von Ansprüchen.

Weil sie von ihren Kollegen gemobbt wurde, erstritt Helen Green, Sekretärin bei der Deutschen Bank in London, vor Gericht 1,2 Millionen Euro von ihrem Arbeitgeber. Noch teurer wurde es für die US-­Investmentbank Morgan Stanley: ­
9,3 Millionen Euro musste sie an ihre ehemalige Mitarbeiterin Allison Schieffelin zahlen, weil diese bei einer Beförderung übergangen wurde. Die Begründung beider Urteile: Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz.

Was für Unternehmen in Groß­britannien und den USA wegen der häufigen Streitigkeiten seit Jahren ein Ärgernis ist, kommt jetzt auch auf deutsche Firmenchefs zu. Das seit August dieses Jahres gültige All­gemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll Benachteiligungen von Arbeitnehmern wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Identität oder wegen des Geschlechts unterbinden.

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„Egal wie gut ein Unternehmen sich vorbereitet und seine Mitarbeiter schult“, schätzt Heide Franken die neue Situation ein, „Klagen kann es nicht verhindern.“ Die Geschäftsführerin der Zeitarbeitsfirma Randstad kann aufgrund ihrer Tätigkeit die Verhältnisse in den einzelnen Betrieben bestens beurteilen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2006, Seite 128, nachlesen.

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