Finanzen + Vorsorge Preis der Wahrheit

Nur wer seine Kapitalgeber regelmäßig informiert, erhält noch Finanzmittel. impulse und Euler Hermes zeichnen Mittelständler aus, die die Finanzkommunikation besonders gut beherrschen.

„Wenn Banken nur halb so viel über ihre Kunden wüssten wie deren Lieferanten, gäbe es kaum Finanzierungsprobleme.“ Stephan Paul provoziert. Gerne sogar. Denn wenn es darum geht, Unternehmern die Bedeutung von Finanzkommunikation klarzumachen, spielt der Bochumer Professor für Betriebswirtschaft mit Vorliebe den Provokateur.

Um der Sache willen. Denn der Wissenschaftler weiß aus vielen Untersuchungen, dass heute nur Unternehmer, die mit ihren Finanziers regelmäßig sprechen, noch Kapital erhalten. Das gilt nicht nur für die Hausbank, auch Leasing-Gesellschaf­ten, Factoring-Anbieter und Be­teili­gungskapitalgeber wollen Informationen. Dabei gilt: Wer pünktliche und umfangreiche Firmen­informa­tionen preisgibt, bekommt mehr Geld zu günstigeren Konditionen. Doch die Anforderungen steigen. Anbieter neuer Finanzierungsinstrumente verlangen mehr und speziellere Daten. Zudem müssen Firmen neuen ge­setzlichen Publizitätsanforderungen nachkommen. Paul: „Deshalb sollten sie eine individuelle Kommunika­tionsstrategie aufbauen, um kontinuierlich Daten liefern zu können.“

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Viele Unternehmer haben sich bereits darauf eingestellt und kommunizieren vorbildlich mit ihren ­Finanziers. Mit einer ausgefeilten Finanzierungsstrategie oder einfach nur mit wenigen punktgenauen Informationen sichern sie ihre Finanzierung. Der marktführende Kreditversicherer Euler Hermes, der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), die Financial Times Deutschland und impulse küren die Meister der Fi­nanz­kommunikation im Mittelstand und schreiben den Preis „Beste Finanzkommunikation Mittelstand“ aus. Gert Schloßmacher, Vorstand Euler Hermes: „Mit dem Preis wollen wir die Vorbilder auszeichnen. Wir möchten zeigen, dass sich Firmen mit guter Finanzkommunikation große strategische Vorteile verschaffen“.

Das ist inzwischen auch wissenschaftlich erwiesen. Eine noch immer aktuelle Studie aus dem Jahr 2004 von Euler Hermes, dem BDI und impulse – „Finanzkommunikation im Mittelstand“ – brachte eindeutige Ergebnisse: Wenn der Inhaber von sich aus regelmäßig Firmeninformationen ­liefert, sind die Kapitalgeber schneller bereit, Finanzierungen mitzugehen. Helfen die Daten zudem, die Geschäftsrisiken besser einzuschätzen, liegen auch die Zinsen niedriger. Zudem steigern die Unternehmer auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit.

Infos zur Studie „Finanzkommunikation im Mittelstand“

impulse-Artikel „Bares für Wahres“ (Heft 09/2005)

Ausschreibungsunterlagen unter www.fikomm.de

(ab 19. Januar 2007 erhältlich)

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2007, Seite 112, nachlesen.

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