Finanzen + Vorsorge Rendite im Osten

Schwellenländer locken Anleger mit hohem Wachstum und niedrigen Kursen. Die interessantesten Angebote.

Der südkoreanische Aktien­index Kospi ist der Traum jedes Anlegers. In den vergangenen zwei Jahren kletterte das Kursbarometer fast ohne Unterbrechung. Davon profitierten hier zu Lande Anleger, die sich rechtzeitig Schwellenländerfonds mit Südkorea-Schwerpunkt ins Depot gelegt haben.

Der Emerging Fund Trinkaus etwa beglückte seine Kunden in den vergangenen drei Jahren mit einem Plus von über 50 Prozent. Zwar stagnierten die Aktienkurse in vielen Schwellenländern zu Jahresbeginn, doch Experten sehen nun wieder Aufholpotenzial. Denn die Gewinne der Unternehmen sind zuletzt stärker gestiegen als ihre Kurse. „Jetzt geht die Party erst richtig los“, prophezeit Michael Keppler, der von New York aus den Emerging Fund betreut.

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Mit Fonds können Anleger vom Kursanstieg an den Börsen vieler Schwel­­lenländer profitieren. Wegen des hohen Risikos eignen sich solche Investments nur als Depotbeimischung, bieten aber große Chancen: So zeigen sich etwa in Südkorea Anzeichen eines neuen Höhenflugs. Die Aufwertung der heimischen Währung federt den steigenden Ölpreis ab und der Geschäftsklimaindex erreicht neue Spitzenwerte.

Gute Aussichten auch für Osteu­ropa. Dort ist das Wirtschaftswachstum wesentlich höher als im Westen. „Gemessen an den erwarteten Gewinnen sind viele osteuropäische Aktien sehr günstig bewertet“, analysiert Angelika Millendorfer, Fondsmanagerin bei Raiffeisen Capital Management.

Ihre Favoriten sind Papiere aus Russland. Die Zerschlagung des Ölkonzerns Yukos hat zwar den Kurs­anstieg gedämpft, doch Millendorfer erwartet keine weiteren Eingriffe des Staats. „Das wird den russischen Aktien zusätzlichen Auftrieb geben.“

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