Finanzen + Vorsorge Rente aus der Ferne

Die Schwellenländer locken mit zweistelligen Erträgen - aus Zinsanlagen. Das Risiko hält sich über Fonds in Grenzen.

Staatsanleihen stehen allgemein im Ruf, eine ziemlich langweilige Form der Geldanlage zu sein. Doch das genaue Gegenteil gilt für Papiere aus Brasilien: Kurzlaufende Anleihen auf die Landeswährung Real begeistern Anleger mit einem Zins von 18 Prozent – und übertreffen damit sogar das Plus vieler Aktien.

Wer sich rechtzeitig mit Investmentfonds eingedeckt hat, die in Schwellenländer-Anleihen investieren, profitierte zuletzt kräftig vom Rendite-Feuerwerk. Nicht nur in Brasilien lohnte sich die Anlage in Anleihen, sondern auch in vielen anderen Ländern Südamerikas und Osteuropas. So erfreut etwa der Fonds Emerging Markets Bond Fund von ABN Amro seine Kunden mit einem Plus von über 37 Prozent in zwölf Monaten.

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Zwar sind Staats- und Unternehmensanleihen aus Schwellenländern nach den jüngsten Kursanstiegen sehr teuer. Doch für die Zinsseite im Unternehmerdepot sind die Papiere nach wie vor attraktiv. Mit Fonds streuen Anleger dabei das Risiko der fremden Zinswerte.

Die Nachfrage nach den Papieren ist weiterhin hoch. „Wir beobachten, dass weitere Großinvestoren in die Hochzins-Märkte einsteigen“, sagt Frank Erich, Anleihespezialist bei Union Investment, einer der größten deutschen Fondsgesellschaften. Letztendlich könnten Länder wie Brasilien mit Erfolgsgeschichten aufwarten: „Sie haben ihre Schuldenprobleme in den Griff bekommen, die Inflation ist rückläufig und das Zinsniveau hoch“, lobt Erich. Zudem profitieren sie von starkem Wachstum und rasantem Anstieg der Produktivität.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 06/2006, Seite 126, nachlesen.

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