Finanzen + Vorsorge Risikofaktor 1 + 2: Art der Produkte und mögliche Schäden

Risikofaktor 1 + 2: Art der Produkte und mögliche Schäden

Schadenart: Bei Serienprodukten kann sich aus einem kleinen Mangel eine hohe Schadensumme entwickeln. Beispiel: Ein Unternehmen liefert Schrauben, die ein anderer Hersteller an schwer zugänglicher Stelle in seine Maschinen einbaut. Schadenpotenzial: Kosten für das Auswechseln der Schrauben (Aus- und Wiedereinbau von Aggregaten) multipliziert mit der Zahl der Maschinen. Bei der Risikoeinschätzung von Einzelprodukten müssen Firmen bewerten, wie groß ein einziger Schaden sein kann, der etwa durch eine mangelhafte Funktion entsteht. Beispiel: Geringes Risiko bei einem Wohnzimmerschrank für einen Privathaushalt gegenüber einem als Einzelstück angefertigten Sicherheitsventil für ein Kraftwerk.

Schadenumfang: Bei der Risikoanalyse kommt es darauf an, welche Arten von Schäden durch das Produkt entstehen können und wie umfangreich sie sind. Diese Fragen sollten sich Firmenchefs stellen: Können bei Personenschäden gleichzeitig eine größere Zahl von Personen betroffen sein? Wie schwer sind die Schäden? Können Rentenansprüche entstehen? Bei Sachschäden gilt es beispielsweise abzuschätzen, ob der Schaden räumlich eng begrenzt ist oder – etwa bei einer Explosion – auch die Umgebung weiträumig in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

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