Finanzen + Vorsorge Risikofaktor 6: Vertragliche Verpflichtungen

Risikofaktor 6: Vertragliche Verpflichtungen

Die Produkt-Haftpflichtversicherung tritt nur für Ansprüche ein, die sich für ein Unternehmen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen ergeben. Wenn eine Firma einem Kunden hingegen ohne Rücksprache mit seinem Versicherer vertragliche Zugeständnisse macht, die über die gesetzliche Haftpflicht hinausgehen, geht es das Risiko ein, den Versicherungsschutz zu verlieren. Beispiel: Erweiterung der gesetzlichen Gewährleistungsverjährungsfristen.

Tipp:
Versicherer bieten ihren Kunden an, von Auftraggebern vorgelegte Allgemeine Geschäftsbedingungen oder andere Vertragsvereinbarungen danach zu überprüfen, ob sie Haftungszusagen enthalten, die über die gesetzliche Regelung hinausgehen. Falls das der Fall ist, können Firmen mit ihrem Versicherer versuchen, weitergehende Deckungsvereinbarungen zu treffen. Wenn ein Unternehmen von einem wichtigen Auftraggeber gezwungen wird, dessen Forderungen mit Blick auf Haftungsübernahmen zu akzeptieren, sollte es sich vor Vertragsabschluss mit seinem Versicherer abstimmen.

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