Finanzen + Vorsorge Selbstbeteiligung vom Chef

Selbstbeteiligung vom Chef

Selbstbeteiligung vom Chef

Für Siegfried Arend ist die Sache klar: "Von jedem Euro, den ein Mitarbeiter bei der Krankenversicherung spart, profitiert auch die Firma." Entsprechend nutzt der Personalchef der Enthone GmbH im rheinischen Langenfeld alle Möglichkeiten, seinen Angestellten den Wechsel zum billigeren Krankenschutz schmackhaft zu machen.

„Eine Ausnahme“, stellt Hubert Appelhoff fest. „Denn bisher denken nur wenige Unternehmer daran, so die Lohnnebenkosten zu senken“, berichtet der Unternehmensberater aus langjähriger Erfahrung. Dabei können Firmen Krankenversicherungsbeiträge zu ihren Gunsten
beeinflussen. Insbesondere die der gut verdienenden Mitarbeiter. Um diesen den Schritt in die private Versicherung oder in einen billigeren Tarif zu erleichtern, kann sich der Firmenchef verpflichten, die Selbstbeteiligung
bis zu 600 Euro pro Jahr steuerfrei zu ersetzen. Voraussetzung: Für den Versicherten wurde die Selbstbeteiligung auch tatsächlich fällig.

Für Chef und Mitarbeiter zahlt sich der Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung meist aus. Beispiel: Ein 30-Jähriger, der als freiwilliges Mitglied der DAK
monatlich 513 Euro zahlt, braucht bei der HUK-Coburg für einen Privattarif mit wesentlich besseren Konditionen als denen der gesetzlichen Kasse nur 298 Euro zu überweisen. Ersparnis
2580 Euro pro Jahr, die sich Chef und Mitarbeiter teilen.

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Wie sich weitere Beiträge sparen lassen, können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2004 auf Seite 120 nachlesen.

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