Finanzen + Vorsorge So finden Sie Geldgeber

Märkte in Osteuropa öffnen, günstige Löhne nutzen, ist für viele ­Firmen unerlässlich. Wie Sie Ihre Investitionen richtig finanzieren.

Dass ausgerechnet die Heimatsparkasse seine Osteuropa-Expansion finanzieren könnte, darauf wäre Rolf Busch kaum gekommen. Der Geschäftsführer der Armaturenfabrik Franz Schneider aus Heilbronn suchte im vergangenen Jahr einen Finanzier für den Bau einer Produk­tionshalle in Brasov, Rumänien. Doch die Banken vor Ort waren entweder zu teuer oder verlangten ungewöhnlich viele Sicherheiten.

Heimatbanken nicht unterschätzen

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Erst zu Hause wurde Busch fündig. Seine Haus­bank, die Sparkasse Heilbronn, machte ihm ein gutes Angebot. Sie vermittelte ­einen rumänischen Bankpartner und übernahm Finanzierungsspitzen selbst. Busch: „Allein hätten wir so gute Konditionen nie bekommen.“

So mancher Unternehmer, der in Osteuropa investieren will, steht bei der Finanzierung vor Problemen. „Wichtig ist, die richtige Bank zu finden und vernünftige Finanzierungskonditionen zu erhalten“, berichtet Wolfram Klein, Leiter der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer in Budapest. Der Osteuropa-Experte rät, neben den internationalen Handelskammern die Kontakte der Heimatbanken nicht zu unterschätzen.

Klein: „Der Start gelingt oft am besten mit einem Kontakt über ein im Land vertretenes heimisches Kreditinstitut. Nach erfolgreicher An­lauf­phase kann es ratsam sein, nationale Banken mit ins Boot zu holen.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2006, Seite 112, nachlesen.

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