Finanzen + Vorsorge So kommen Sie raus

Mit einem Zweitmarkt für Fondsanteile wollen zwei Börsen verkaufswilligen Anlegern helfen.

„Wer sein Geld in Anteile geschlossener Fonds investiert, weiß, dass er sich auf eine langfristige Anlage einlässt“, sagt Dirk Elberskirch. Dennoch ist der Ärger groß, wenn der Anleger vorzeitig, beispielsweise bei einer Scheidung, sein Engagement beenden will. „Denn einen funktionierenden Zweitmarkt gab es bisher nicht“, so der Vorstand der Düsseldorfer Börse.

Ein Problem, mit dem sich die Käufer von Anteilen geschlossener Immobilien-, Schiffs- oder Medienfonds immer häufiger konfrontiert sehen. „Anleger vergleichen heute im Gegensatz zu früher die Renditen geschlossener Fonds mit denen anderer Geldanlagearten und versuchen daher immer häufiger auszusteigen“, erklärt Thomas Ledermann von der Hamburger Börse.

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Wer bisher vorzeitig seine Anteile loswerden wollte, konnte sich nur an den Anbieter oder an Zweitmarktfonds wenden. Jetzt ist das auch über spezielle Börsen für Secondhand-Fonds in Düsseldorf und Hamburg möglich.

Dabei müssen in Düsseldorf die Fonds aktiv werden. Nur wenn sie sich von den Analysten der Scope-Group raten lassen, werden sie zum Handel zugelassen. Die Kosten für das Rating betragen bei einem mittleren Fonds rund 25.000 Euro.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2005, Seite 186, nachlesen.

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