Finanzen + Vorsorge So meistern Sie die Zinswende

So meistern Sie die Zinswende

So meistern Sie die Zinswende

Die Zeit des billigen Geldes ist vorbei. Jetzt steigen die Zinsen wieder. Kredite werden teurer, bisher erfolg reiche Geldanlagen unattraktiv. Wie Unternehmer jetzt ihre Finanzierungsstrategie anpassen. Und ihr Portfolio optimieren.

Bisweilen genügt ein Räuspern von ihm. Und rund um den Globus fallen die Anleihekurse. Wenn
Alan Greenspan sich zur Lage der US-Konjunktur
äußert, legen die Analysten jedes Wort auf die Goldwaage. Denn meist gibt sich der mächtige
Chef der US-Notenbank nicht besonders präzise. Überraschend deutlich fielen hingegen Greenspans jüngste Äußerungen aus: „Eine Deflation, wie
sie im letzten Jahr unsere Sorge war,
ist sämtlichen Indikatoren zufolge
kein Thema mehr.“

Im Klartext: Die Zinsen können wieder steigen. Kurz nach dieser Äußerung erhöhte das
Federal Reserve Board (Fed) den US-Leitzins
zweimal um jeweils einen Viertel-Prozentpunkt auf 1,5 Prozent.

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„Die Zinswende ist da. Die Fed wird die Zinsen in mehreren kleinen Schritten anheben, um die Inflation zu bekämpfen“, prognostiziert der renommierte Wirtschaftsprofessor Michael Burda. Zudem: Die Europäische Zentralbank wird bald nachziehen und ebenfalls die Leitzinsen anheben.

Deutschlands Firmenchefs sind schlecht auf die Zinswende vorbereitet. Die meisten Unternehmer unterschätzen die Folgen der Zinsschritte für ihre Kredite und ihr Geldvermögen.
„Unternehmer und Anleger sollten bei einer Zinswende ihre Finanzierungs- und Anlagestrategie professionell überprüfen und eventuell anpassen
lassen“, sagt Dresdner-Bank-Vorstand Andreas Georgi.

Finanzstrategie jetzt ändern

Absichern oder ausweichen. So heißen die wichtigsten Strategien, die Firmenchefs und Investoren nun überprüfen sollten. Jetzt gilt es, die Zinsen aus günstigen Kreditverträgen zu sichern. Oder moderne Kapitalmarktinstrumente
zu nutzen, um die noch preiswerten Konditionen langfristig zu konservieren. Alternativ
weicht man auf weniger zinsanfällige Finanzierungswege wie Leasing, Factoring
oder Beteiligungskapital aus.

Auch für Anleger besteht dringender
Handlungsbedarf: Entweder sie schützen ihre zinsempfindlichen Geldanlagen mit Gegengeschäften
oder sie schichten ihr Depot um. Und kaufen zinsresistente Produkte. „Wer jetzt nicht handelt, verschenkt bei jedem weiteren Zinsanstieg Geld“, warnt Michael Gollits, Leiter Anlagestrategie und Produkte der Privatbank
Delbrück Bethmann Maffei.

Den kompletten Artikel, zahlreiche Tipps zur Vermeidung von Zinsrisiken, zu neuen Renten-, Geldmarkt- und Aktienstrategien und der Depotsicherung sowie ein Interview mit Professor Michael Burda können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2004, Seite 12, nachlesen.

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