Finanzen + Vorsorge Sparen durch Immobilien-Leasing

Sparen durch Immobilien-Leasing

Sparen durch Immobilien-Leasing

Verwaltungsgebäude, Lagerhallen oder Produktionsstätten - der Bau oder Kauf von Gewerbeimmobilien ist teuer. Vor allem Mittelständler leasen sie darum. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Möglichkeiten.

Unternehmer, die eine Gewerbe-Immobilie benötigen, beauftragen oft eine Leasing-Gesellschaft damit, ein Grundstück zu erwerben und darauf die geplante Immobilie zu errichten. Vorteil für den Unternehmer: Er kann sein knappes Eigenkapital schonen, und das Leasing schlägt sich nicht in der Bilanz nieder. Bei Neubau-Leasing ist die Leasing-Gesellschaft also Leasing-Geber und verpflichtet sich, eine schlüsselfertige Immobilie zu bauen und zu übergeben. Dazu gehören die folgenden Aufgaben:

  • Auswahl des Grundstückes und Erschließung,
  • Planung und Errichtung des Gebäudes und
  • Verhandlung mit den Behörden wegen Fördermöglichkeiten beziehungsweise steuerlichen Vergünstigungen.

Ein weiterer Vorteil für den Unternehmer ist, dass er den gesamten Auftrag in eine Hand geben kann. Er muss sich nicht über Architekten oder Bauträger ärgern. Die Leasing-Gesellschaft berät das Unternehmen, macht das Projektmanagement und bei Bedarf steht sie als Facility Manager zur Verfügung. Facility Manager sind moderne Hausverwalter.

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Die Leasing-Gesellschaft gründet für größere Projekte eine Objektgesellschaft. Ein Leasing-Vertrag für Gewerbeimmobilien beträgt in der Regel mindestens 15, eher 20 bis 30 Jahre. Damit eine Leasing-Gesellschaft ein solches Projekt übernimmt, sollte das Investitionsvolumen mindestens eine Million Euro, eher zwei Millionen betragen. Das ist jedoch bei den einzelnen Unternehmen unterschiedlich.

Der Leasing-Nehmer zahlt an den -Geber eine Finanzierungsmiete, die aus

  • Zins,
  • Tilgung und
  • Verwaltungskostenbeitrag

besteht. Vertraglich wird ihm ein Kaufrecht eingeräumt. Der Preis wird schon bei Vertragsabschluss festgelegt.

Verschiedene Leasing-Formen

Neben dem Neubau-Leasing gibt es auch buy-and-lease und sell-and-lease-back. Im ersten Fall erwirbt die Leasing-Gesellschaft ein bestehendes Objekt, das der Kunde sich ausgesucht hat, und vermietet es an den Kunden. Er hat auch in diesem Fall nach Vertragsende die Möglichkeit die Immobilie zu erwerben. Bei sell-and-lease-back verkauft ein Unternehmen zunächst seine Immobilie an eine Leasing-Gesellschaft. Diese vermietet sie wiederum an das Unternehmen. Das Unternehmen kann sie zu einem späteren Zeitpunkt zurückkaufen. Der Charme dieser kompliziert klingenden Lösung ist, dass der Kunde durch den Verkauf seiner Immobilie einen finanziellen Engpass umgehen kann. Allerdings fallen dann auch oftmals monatlich hohe Mietsummen an, die schon Unternehmen in die Insolvenz geführt haben. Im Moment wird sogar diskutiert, ob es sich bei diesem Verfahren um Bilanzfälschung handelt.

Weitere Informationen im Netz

Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen

Bundesverband Finanzierung und Leasing

Suche nach Leasing-Gesellschaften

Leasing-Marktplatz

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