Finanzen + Vorsorge Trotz Krise – jetzt kaufen

Den Anfang machte die Deutsche Bank. Mitte Dezember ließ ihre Tochtergesellschaft DB Real Estate den offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest sperren. Anleger konnten keine neuen Anteile mehr erwerben und vorhandene Fondsanteile nicht mehr verkaufen.

Einen Monat später machte mit Kanam ein zweiter Anbieter gleich zwei Fonds dicht. Einer davon in­vestiert nur in den USA. Folge: Die übrigen Kapitalanlagegesellschaften mussten Immobilienanteile ihrer Kunden in Höhe von mehr als sieben Milliarden Euro zurücknehmen.

Zwei spektakuläre Fälle, die den gesamten Markt verschreckten. Damit stellt sich Anlegern die Frage, ob der Kauf von Grund und Gebäuden mittels Fonds derzeit noch lohnt. Die Anwort mag verblüffen, ist aber überraschend eindeutig. „Mit Immobilien ist heute auf Grund des wirtschaftlichen Aufschwungs weltweit gutes Geld zu verdienen“, versichert Thomas M. Pohlig von der Vermögensverwaltung Habbel, Pohlig & Partner, der seit fast zehn Jahren geschlossene Fonds unter die Lupe nimmt und auch Finanzdienstleister berät.

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„Seit 1995 sind die Mieten der zehn wichtigsten Immobilienmärkte der Welt gleichzeitig gestiegen“, bestätigt Steven Dunn, Chief Economist bei CB Richard Ellis, dem umsatzstärksten internationalen Dienstleister auf dem Liegenschaftssektor. „Insbesondere in London und New York stimmen die Voraussetzungen“, sagt Thomas Beyerle, Bereichsleiter Research & Strategie bei der zum Allianz-Konzern gehörenden Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds. „Die aktuelle Lage und die überzeugenden volkswirtschaftlichen Daten sprechen für diese Metropolen.“

Steigende Preise

Chancen auch in Asien. So erwarten die Experten in Tokio und Singapur weiter steigende Preise für Büros. Das gilt auch für Hongkong. „Hier zahlen Mieter derzeit nur 35 Prozent der ehemaligen Höchstmieten“, weiß Klaus Trescher, Geschäftsführer des TMW Weltfonds, einem offenen Immobi­lienfonds der zum Oppenheim-Imperium gehörenden Pramerica Real Estate Investors. Sogar die arabischen Staaten locken mit interessanten Angeboten. „Allerdings ist dort das Risiko für Anleger auf Grund der politischen Gegebenheiten wesentlich höher als in anderen Ländern“, erläutert Experte Pohlig.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 04/2006, Seite 128, nachlesen.

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