Beraterhonorare Wie Sie sich bis zu 4000 Euro Zuschuss sichern
  • Serie
Durch Beraterhonorare lassen sich Zuschüsse sichern

© Daniel Grizelj / DigitalVision/ Getty Images

Unternehmer können auf Staatskosten externe Berater anheuern, um ihre Firma durch die Krise zu steuern: Für Beraterhonorare gibt es bis zu 4000 Euro Zuschuss. Welche Voraussetzungen gelten und wie Sie an das Geld kommen.

Geld gibt es selten geschenkt. Das gilt auch für staatliche Fördermittel: Wenn von Förderprogrammen die Rede ist, dann sind in der Regel vergünstigte Kredite gemeint. Reine Zuschüsse existieren in der Fördermittellandschaft außerhalb der Corona-Soforthilfen im Grunde nicht. Eine Ausnahme bildet die Beratungsförderung: Hier können echte Zuschüsse abgerufen werden, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Normalerweise sieht das Programm des Bundeswirtschaftsministeriums eine Übernahme von 50 Prozent der Beratungskosten vor. In der Krise werden sogar bis zu 100 Prozent des Beraterhonorars übernommen – bis zu einer Obergrenze von 4000 Euro. Einen Eigenanteil müssen die Unternehmen bis zu dieser Grenze nicht tragen.


impulse-plus-icon

Sie wollen weiterlesen?

Dann testen Sie impulse jetzt 30 Tage kostenlos

Profitieren Sie von unserem Netzwerk und Know-how für Unternehmer

Ihre Vorteile:

  • impulse Plus: voller Zugang zu sämtlichen Inhalten auf impulse.de
  • impulse Magazin: das aktuelle impulse-Magazin im PDF-Format
  • impulse hören: ausgewählte impulse-Artikel im Audio-Format
  • Leserkonferenzen: Zugang zum Video-Austausch zur aktuellen impulse-Ausgabe
  • Newsletter für Unternehmer: Tipps, Erfolgsrezepte und Denkanstöße per E-Mail
impulse 30 Tage kostenlos testen

Testen ohne Risiko: Die Testphase endet nach 30 Tagen automatisch. Damit Sie alle Vorteile Ihres kostenlosen 30-Tage-Tests in vollem Umfang nutzen können, werden wir Ihnen während des Test-Zeitraums per E-Mail Informationen zusenden.

Sie sind bereits impulse-Mitglied?

Das digitale Netzwerk nur für Unternehmer

Stellen Sie Experten in Video-Konferenzen ihre Fragen, vernetzen Sie sich mit anderen Unternehmern und teilen Sie Erfahrungen und Ideen – um gemeinsam erfolgreicher zu werden. Jetzt mehr erfahren! impulse premium
4 Kommentare
  • Avatar
    Markus Hübner 10. Mai 2020 20:40

    Mal wieder so ein Bashing, was niemand braucht:

    1. Ein Steuerberater meint, dass nur Steuerberater seriös arbeiten und mit den immer unseriös arbeitenden Unternehmensberatern in einen Topf geworfen werden.

    => während meiner nun 18-jährigen Tätigkeit als Unternehmensberater wird über keine Gilde so stark sich beschwert wie über die Steuerberater. „Kennen Sie einen guten Steuerberater“ wird mir häufig als Frage gestellt. Die Anwort dazu dauert immer recht lange.

    2. Ein ehrenwerter Kaufmann beauftragt sicherlich beim Untergang seines Unternehmens niemals einen Unternehmensberater, der kein Geld kostet. Lieber „verrecken“, als sich beraten zu lassen. Denken so die Pfeffersäcke? Ich glaube kaum.

    3. Es fehlt nur noch der Klassiker: Unternehemensberater sind wie Diebe, erst klauen sie einem die Uhr und sagen dann für viel Geld, wie spät es ist.

    Gehören Hochmut und Neid nicht zu den 7 Todsünden?

  • Avatar
    Steuerberater Gehrhardt 7. Mai 2020 11:51

    Herrn Hofmanns Meinung kann ich mich voll anschließen. Wer denkt sich diese Geldgeschenke zur Zeit aus ? Doch nur , weil kein Geld aus der eigenen Tasche gezahlt werden muss.
    Seriöse Berater ( und dazu zählen auch die Steuerberater der vielen jetzt strauchelnden Unternehmen ) werden so mit den unseriösen Menschen in einen Topf gesteckt. Geht gar nicht !!

  • Avatar
    Tourismconsulting 7. Mai 2020 11:26

    Obwohl mit am stärksten von der Corona Krise betroffen finden sich vergleichsweise wenige Reisebüros und Reiseveranstalter unter den Antragstellern dieses Corona Förderprogrammes. Entweder glauben viele, daß es da ehedem nichts mehr zu retten gibt, oder sie denken, man könne bald einfach da weitermachen, wo man zuvor aufgehört hat. Beides halte ich für äußerst fragwürdig und bedenklich ! Der Wille touristischer Unternehmen die durch diese Corona Krise entstandenen Probleme zu lösen und sich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen, ist jedenfalls für uns nur sehr begrenzt erkennbar !

  • Avatar
    Emil Hofmann 7. Mai 2020 09:51

    Mit dem bewährten Programm „Unternehmen in wirtschatlichen Schwierigkeiten“ hätte man diese Fälle auch abfedern können. So aber ist ein reiner Selbstbedienungsladen für manche Berater entstanden, die das Programm sogar via Telefonmarketing und Drücker-Methoden verkaufen nach dem Motto: Stell den Antrag, kostet dich ja eh nichts. Hier werden Millionen an Steuergelnder verpulvert, und das, was man als „ehrbaren Kaufmann“ bezeichnet, bleibt mal wieder auf der Strecke. Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Und einen „Corona-Grund“ zu formulieren: Das ist das geringste Problem.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Die Redaktion schaltet Kommentare montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr frei. Die Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist freiwillig. IP-Adressen werden nicht gespeichert. Mit der Abgabe eines Kommentars stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.)