Corona-Nothilfen  Staatliche Corona-Zuschüsse im Überblick
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Staatliche Zuschüsse können in der Corona-Krise helfen

© onemorenametoremember / photocase.de

Der Staat hilft Unternehmen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Nöte geraten, unter anderem mit Direktzuschüssen. Ein Überblick über die Nothilfen von Bund und Ländern.

Bund und Länder stellen in der Corona-Krise Milliarden zur Verfügung, um die Unternehmen mit frischer Liquidität zu versorgen. Das Geld verteilt sich im Wesentlichen auf drei Säulen:

  1. Selbstständige und kleinere Unternehmen können Soforthilfen beantragen. Neben den Bundeshilfen kommen dafür auch die Nothilfeprogramme der Länder in Frage.
  2. Dem Mittelstand bietet die Politik in erster Linie geförderte Rettungskredite an – dafür wurden bestehende Förderprogramme aufgestockt und ausgeweitet.
  3. Für große Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern gibt es einen finanziellen Rettungsschirm, der auch eine staatliche Beteiligung an notleidenden Firmen ermöglicht.

Die Soforthilfen werden an die betroffenen Unternehmen in Form von Direktzuschüssen und Direktdarlehen gezahlt. Selbstständige und kleinere Betriebe, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, können die Mittel bei den Förderbanken der Länder beantragen. Für die Vergabe der geförderten Rettungskredite sind dagegen die Hausbanken zuständig.

„Die Ausgestaltung der Soforthilfen unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland erheblich“, warnt Michael Wandt von der WABECO Fördermittelberatung BDU. Unternehmer sollten also genau auf die Konditionen in ihrem Bundesland achten.

Bundeshilfen für Selbstständige und kleine Betriebe

Zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat die Bundesregierung insgesamt 50 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, die für Selbstständige und kleine Unternehmen gedacht sind. Bundestag und Bundesrat haben dem Notprogramm in der letzten Märzwoche zugestimmt.


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2 Kommentare
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    Bianca Frenzer 8. April 2020 15:35

    Man muss sich sicherlich darauf einstellen, dass viele Unternehmer und Solo-Selbstständige, die bis jetzt immer quasi „von der Hand in den Mund“ und ohne finanzielle Rücklagen gelebt haben, es nun trotz staatlicher Gelder langfristig leider nicht schaffen werden. Allerdings frage ich mich, was diese Selbstständigen getan hätten, wenn ihnen aus anderen Gründen der größte Kunde abgesprungen wäre oder sie sich bei einem Unfall die Schulter zertrümmert hätten etc.

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    Peter Ambrus 8. April 2020 08:38

    Mit Verlaub, die Länder- und Bundeshilfen für Selbstständige und kleine Betriebe halte ich für einen Witz. Maximal 9.000 € für drei Monate, eingeschränkt auf Kosten durch Miete, Pacht und Leasingverträge. Unsere Auftraggeber (international tätige Konzerne) haben die Rechnungen für Februar und März noch nicht beglichen und die von uns benötigten Leistungen für April, Mai und Juni zusammengenommen von 100 auf 15 Prozent gedrosselt. Zahlen wollen sie aber erst wieder im Juli. Wir sind eine Gruppe von vier Freiberuflern in der Kommunikations-Branche. Wir haben es 21 Jahre geschafft, uns am Markt zu halten. Jetzt sind wir in spätestens sechs Wochen auf Hartz IV angewiesen.

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