Unternehmenswert berechnen So viel ist Ihre Firma wert

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Sie denken darüber nach, Ihre Firma zu verkaufen? Mit dem Unternehmenswertrechner von impulse und concess lässt sich der Firmenwert einfach und schnell berechnen. Jetzt mit neuen Vergleichsdaten!

Wie viel können Sie erwarten, wenn Sie Ihre Firma verkaufen? Diese Frage beantwortet der Unternehmenswertrechner von impulse und Concess M+A Partner, einem Berater- und Vermittlernetzwerk für Unternehmensnachfolgen im Mittelstand. In die Berechnung fließen aktuelle Daten aus 16 Branchen ein.

Egal ob Sie Ihr Unternehmen verkaufen wollen oder einfach nur neugierig sind, was Ihr Unternehmen wert ist: Mit dem Firmenwertrechner lässt sich individuell prüfen, welchen Preis eine Firma aktuell erzielen könnte. „Allgemein lässt sich ein unverändert hohes Preisniveau für Unternehmen im KMU-Segment attestieren“, berichtet Gunter Klippel, M&A-Berater und Unternehmensvermittler im Concess M+A-Partner-Netzwerk. „In Hinblick auf die zu erwartenden Zinssteigerungen für 2018 in Europa ist nicht damit zu rechnen, dass sich der zurückliegende Preistrend noch weiter nach oben fortsetzt. Es ist allenfalls für 2018 mit einem gleichbleibenden Niveau, unter Umständen sogar mit ersten Reduktionen zu rechnen.“ Wer ohnehin darüber nachdenkt, seine Firma zu verkaufen, kann also jetzt einen guten Preis erzielen.

So funktioniert der Unternehmenswertrechner

Der Rechner basiert auf dem sogenannten Multiplikationsverfahren. Hierbei wird der Wert des Unternehmens als ein Vielfaches vom Ertrag ermittelt. Der Unternehmenswertrechner von impulse und Concess multipliziert das Ebit Ihrer Firma, also den Gewinn vor Zinsen und Steuern, mit einem Wert, der je nach Branche unterschiedlich ist.

Da die Multiplikatoren im Zeitverlauf schwanken, werden die im Unternehmenswertrechner hinterlegten Daten regelmäßig aktualisiert. Das bundesweit tätige Berater-Netzwerk von Concess ermittelt die Multiplikatoren auf der Basis von Firmenverkäufen im kleinen Mittelstand mit Verkaufspreisen von 1 bis 10 Millionen Euro.

* Das Datenmaterial ist auf einem Stand von Oktober 2017.

So erhalten Sie einen realistischen Wert für den Firmenverkauf

Bevor Sie einen Ebit-Wert (Jahresergebnis) in den Unternehmenswertrechner eingeben, sollten Sie einige Punkte beachten:

Zudem ist zu berücksichtigen, welche Rechtsform das Unternehmen hat:

Der Unternehmenswertrechner zeigt im Ergebnis keinen exakten Wert an, sondern eine Bandbreite, innerhalb derer sich der erzielbare Preis bewegen könnte. Je nach Marktposition oder der Abhängigkeit des Geschäfts vom derzeitigen Inhaber kann der Unternehmenswert am oberen oder unteren Ende dieser Bandbreite liegen.

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Da jedoch nicht alle relevanten Faktoren in die Multiplikatoren der einzelnen Branchen einfließen können, können die vom Unternehmenswertrechner ausgegebenen Werte immer nur zur Orientierung dienen. Die Berechnung ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und ersetzt keine Beratung. Grundsätzlich gilt: „Wenn der Kaufpreis nicht in fünf bis acht Jahren aus den Erträgen abgezahlt werden kann, ist der Wert nicht realistisch“, so Birgit Felden, Professorin an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht. Und letztlich regelt sich der Preis ohnehin über Angebot und Nachfrage.

Welche anderen Methoden gibt es, um den Firmenwert zu ermitteln?

Das Multiplikationsverfahren, auf dem der impulse-Unternehmenswertrechner basiert, ist weit verbreitet und wird von M&A-Profis oft als Schnellcheck bei der Unternehmensbewertung genutzt. Bei Verkäufen bieten sich jedoch je nach Branche, Größe oder Rechtsform des Unternehmens andere Modelle zur Preiskalkulation an.

Vereinfachtes Ertragswertverfahren
Um Erbschaft- und Schenkungsteuer zu berechnen, ermitteln die Finanzämter den Unternehmenswert mit dem sogenannten Vereinfachten Ertragswertverfahren: Das durchschnittliche Betriebsergebnis der letzten drei Jahre wird mit einem Faktor multipliziert, der vom Bundesfinanzministerium festgelegt wird (seit 2016 liegt dieser Kapitalisierungsfaktor bei 13,75).

Substanzwertverfahren
Der Substanzwert entspricht dem Verkehrswert des Firmenvermögens, also dem Marktwert aller Geräte, Vorräte und anderer Dinge abzüglich der Schulden. Das Substanzwertverfahren ist bewährt, aber eher ein Hilfswert für kleine Betriebe mit teuren Maschinen oder Immobilien; immaterielle Werte wie motivierte Mitarbeiter bleiben außen vor.

Vergleichswertverfahren
Der Wert eines Unternehmens wird mit Vergleichsdaten ermittelt. In Branchen, in denen Verkäufe häufig sind, kennen Verbände oder Kammern diese Vergleichswerte. Bei einer Anwaltskanzlei kann das ein Jahresumsatz sein, bei einer Versicherungsagentur die Summe der jährlichen Prämieneinnahmen. Das Vergleichswertverfahren ist einfach anzuwenden, Preise oberhalb der branchenüblichen erfordern aber gute Argumente.

Ertragswertverfahren
Der Wert wird danach bemessen, was ein Käufer mit der Firma verdienen kann. Der Durchschnitt der Erträge vor Steuern der letzten drei und der geschätzten Erträge der kommenden drei Jahre wird geteilt durch einen Kapitalisierungszinssatz. Der setzt sich zusammen aus dem Zins, der mit einer risikolosen Anlage zu erzielen wäre, und einem Zuschlag für das Unternehmerrisiko. Bei kleinen Firmen liegt dieser Satz bei 15 bis 20 Prozent. Beispiel: Betragen der Durchschnittsertrag 100.000 Euro und der Kapitalisierungszins 20 Prozent, ergibt sich ein Wert von 500.000 Euro.

Das Ertragswertverfahren ist das am häufigsten angewandte, anerkannte Verfahren. Allerdings sind zukünftige Erträge schwierig vorherzusagen. Auch der Zinssatz lässt sich nicht objektiv ermitteln.

AWH-Verfahren
Die Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Betriebsberater im Handwerk (AWH) hat ein Modell speziell für Handwerksfirmen entwickelt. Es berücksichtigt Besonderheiten von Klein- und Mittelbetrieben wie die Bedeutung der Inhaber für den Unternehmenserfolg und die Verflechtung von Privat- und Firmenvermögen. Das AWH-Verfahren wird von Banken als Finanzierungsgrundlage akzeptiert.


Unternehmensverkauf via Internet

Für den Unternehmensverkauf scheinen Nachfolgebörsen im Internet eine unkomplizierte Möglichkeit. Doch ist eine Firma im Internet so leicht zu verkaufen wie eine alte CD auf Ebay? Das erfahren Sie in unserem Artikel: „Unternehmensverkauf: Was taugen Nachfolgebörsen im Internet?“