Finanzen + Vorsorge Verführerische Rechnung

Fondssparpläne werden vermehrt mit Vorab-Provisionen verkauft. Für Kunden rechnet sich das jedoch oft nicht.

Das Angebot klingt verlockend: Statt Monat für Monat neue Gebühren beim Fondskauf abzutreten, zahlen Kunden nur am Anfang eine Provision – danach kaufen sie ihre Fondsanteile jahrelang ohne Ausgabeaufschlag.

Zillmerung heißt das Prinzip im Fachjargon, das ein gewisser August Zillmer vor über 150 Jahren für den Verkauf von Lebensversicherungen erfand. In diesem Jahr kommt der deutsche Mathematiker bei Fondssparplänen zu neuen Ehren.

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Viele neue Angebote

Die Deutsche-Bank-Tochter DWS verkauft seit Jahresbeginn zwei Dutzend Fonds unter dem Namen „Zukunftsplan System“ in gezillmerter Version. Allianz-Dresdner-Tochter DIT führte im Frühjahr einen „Aufbauplan“ für zwölf hauseigene Fonds ein. Die Hypovereinsbank-Tochter Activest, die schon seit zwei Jahren einen gezillmerten „Sparplan Plus“ offeriert, hat ihr Angebot auch auf ihre VL-Fonds ausgeweitet.

Die Produkte verkaufen sich glänzend. Allein die Deutsche Vermögensberatung DVAG hat für die DWS 50.000 gezillmerte Sparpläne mit einem Volumen von über 900 Millionen Euro verkauft. „Die Kunden nehmen das Produkt an. Und auch für die Vermittler ist der Fondsverkauf attraktiv“, sagt Friedrich Bohl, Vorstand der DVAG.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 156, nachlesen.

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