Finanzen + Vorsorge Wechselfälle

Wechselfälle

Wechselfälle

Die Gesundheitsreform kürzt die Leistungen der Krankenkasse drastisch. Für wen sich der Ausstieg jetzt lohnt.

Bei den Kosten im internationalen
Vergleich an dritter Stelle,
in der Leistung nur auf Platz 25. So
ordnet die Weltgesundheitsorganisation
WHO in einer aktuellen Studie das
deutsche Gesundheitssystem ein. Kein
Wunder, dass sich im vergangenen Jahr
mehr als 220000 Kassenpatienten für
eine private Absicherung entschieden.

Und es werden bald noch mehr. Denn
für nicht wenige Versicherte, die bisher
mit einer Kombination aus gesetzlicher
und privater Krankenversicherung gut
fuhren, rentiert sich jetzt ein Wechsel.
Grund: Die gesetzliche Versicherung
wird de facto teurer.
„Unternehmer, die Beiträge an eine
Orts-, Innungs- oder Ersatzkasse überweisen, sollten jetzt einen Wechsel
zu einer der privaten Assekuranzen
prüfen“, rät Versicherungsberater Stefan
Albers. „Denn die Einschränkungen
durch die Gesundheitsreform machen
die gesetzlichen Kassen für die
Patienten im Endeffekt teuer wie nie.“

Anzeige

Raus aus der gesetzlichen Krankenversicherung
dürfen nur Angestellte,
die mehr als 3825 Euro im Monat verdienen.
Selbständige dagegen können
sich jederzeit unabhängig vom Einkommen
privat versichern.

Insgesamt müssen Kassenmitglieder
künftig über elf Milliarden Euro mehr bezahlen. Allein bei Klinik- und
Reha-Aufenthalten steigt die Zuzahlung
von heute maximal 126 auf 280
Euro. Die Ausgaben für Arzt- und
Zahnarztbesuch, Rezepte, Brillen,
Fahrten zum Arzt und rezeptfreie
Präparate kommen hinzu.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der aktuellen Ausgabe von impulse – jetzt im Handel.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...