Finanzen + Vorsorge Wenn der Chef ausfällt

Unternehmer vergessen häufig, ihre eigene Arbeitskraft ab zu sichern. Berufsunfähigkeitspolicen sind aber ein Muss.

„Ihren Mercedes oder BMW haben
deutsche Firmenchefs in der Regel vollkaskoversichert. Die eigene Arbeitskraft ist hingegen meist ungeschützt“, wundert sich Hans Uwe Klaß. „Viele Unternehmer erkennen
nicht oder zu spät das finanzielle
Risiko einer Invalidität“, erklärt
der Geschäftsführer des Verbands
Verbraucherorientierter Versicherungs-
und Finanzmakler (VVV).

Angebote, sich gegen Berufsunfähigkeit
zu versichern, gibt es indes
zuhauf. Doch nicht jede Police bringt
wirklich das, was sich der Versicherte
im Schadensfall von ihr verspricht:
nämlich rasch und unkompliziert
Geld für den Fall, dass man seinen
Beruf sechs Monate oder länger nicht
ausüben kann.

Anzeige

Mogeln kann teuer werden

Den schlimmsten Fehler aber begehen
viele Unternehmer selbst, und
zwar bereits vor Abschluss der Versicherung:
Sie verschweigen beim Ausfüllen
des Antrags Vorerkrankungen
oder chronische Leiden. „Wer bei der
Gesundheitsprüfung mogelt, steht im
Schadensfall ganz ohne Schutz da“,
warnt deshalb Makler Klaß. Nicht selten
ermuntern auch Vermittler die
Firmenchefs, bestimmte Leiden zu
verschweigen. Die Vertreter erklären
dabei, sie wollten so dem Kunden Risikozuschläge oder den Ausschluss
bestimmter Krankheiten ersparen.

„Wer eine Versicherung abschließen
will, muss alles angeben“, warnt
Michael Böse vom Dortmunder
Volkswohlbund. Denn bei neuen Verträgen nehmen es die Versicherungsgesellschaften genau wie nie zuvor.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2005, Seite 132, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...