Gründung 100 Millionen Euro für Gründer

Die Europäische Kommission will künftig verstärkt Unternehmensgründer mit Kleinstkrediten fördern.

„Angesichts der aktuellen Rezession wollen wir arbeitslosen Menschen einen Neuanfang ermöglichen, indem wir den Zugang zu Krediten für die Unternehmensgründung und -erweiterung vereinfachen“, sagt Vladimir Spidla, EU Kommissar für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten, und ergänzt: „Darüber hinaus möchten wir kleinen Unternehmen dabei helfen, sich trotz der Krise weiterzuentwickeln, und so dazu beitragen, dass neue Arbeitsplätze entstehen können.“

Das Programm „Mikrofinanzierungsfazilität Progress“ ist zunächst auf insgesamt 100 Millionen Euro ausgelegt – in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank könnten später sogar mehr als 500 Millionen Euro mobilisiert werden.

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In den Genuss sollen insbesondere Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten kommen. Auch Arbeitslose oder Nichterwerbstätige, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen wollen, aber keinen Zugang zu den klassischen Bankkrediten haben, dürfen einen Antrag stellen. Der maximale Kreditbetrag beläuft sich auf 25.000 Euro.

Den Vorschlag der Kommission werden die EU Mitgliedstaaten nun im Ministerrat und im Europäischen Parlament erörtern. Das Gremium geht davon aus, dass die Kleinstkredite im Jahr 2010 verteilt werden können.

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