Anzeige Bill Gates investiert in Berliner Startup ResearchGate

Researchgate-Gründer Ijad Madisch (rechts) mit Mitarbeiter Axel Tölke in den Berliner Büros des Startups.

Researchgate-Gründer Ijad Madisch (rechts) mit Mitarbeiter Axel Tölke in den Berliner Büros des Startups.© ResearchGate

Ritterschlag für ResearchGate: Microsoft-Gründer Bill Gates und andere Kapitalgeber haben 35 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup investiert. Das Online-Netzwerk verbindet 2,9 Millionen Wissenschaftler weltweit - und hat mit dem frischen Kapital große Pläne.

Microsoft-Gründer Bill Gates und weitere US-Investoren sind beim Berliner Startup ResearchGate eingestiegen. Gates und andere Fonds aus dem Silicon Valley investierten insgesamt 35 Millionen US-Dollar (rund 26,5 Millionen Euro) in das Online-Netzwerk für Wissenschaftler, wie das Unternehmen mitteilte. Unter den Kapitalgebern sind neben Gates vor allem Tenaya Capital, aber auch Dragoneer Investment, Thrive Capital sowie erneut Benchmark und Founders Fund.

Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen neue Wege beim Teilen und Suchen von wissenschaftlichen Daten und Studien im Internet voranbringen. „Unser Ziel ist es, die Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm zu befreien, Wissen zu digitalisieren, für jeden zugänglich zu machen und damit den Fortschritt in der Wissenschaft voranzutreiben“, sagte ResearchGate-Mitgründer und Chef Ijad Madisch.

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ResearchGate wurde 2008 von den beiden Physikern Madisch und Sören Hofmayer sowie dem Informatiker Horst Fickenscher gegründet. Auf der Plattform können Wissenschaftler Forschungsarbeiten veröffentlichen und andere Publikationen einsehen. Heute publizieren dort nach Angaben des Unternehmens mehr als 2,9 Millionen Wissenschaftler Ergebnisse ihrer Studien.

„Keine bessere Investorengruppe vorstellbar“

„Wir sind begeistert, dass jetzt auch insbesondere Bill Gates zu unseren Investoren gehört und können uns keine bessere Investorengruppe vorstellen“, teilte das Unternehmen weiter mit. Sein Ziel, Krankheiten wie Malaria und Kinderlähmung auszurotten, könne nicht ohne große Fortschritte in der Wissenschaft und für alle zugängliches Wissen erreicht werden. „Wir bauen die digitale Infrastruktur, um das möglich zu machen.“

Neben Berlin hat ResearchGate einen weiteren Firmensitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts.

 

 

 

 

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