Gründung Bremer sind am schnellsten

Erstmals hat das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) die Kosten und die Dauer von Firmengründungen in allen Bundesländern erhoben. Die wichtigsten Ergebnisse.

Die Startkosten, die Gründer für ihre neue Firma zahlen müssen, liegen im Durchschnitt bei 168,95 Euro und fallen somit niedriger aus als bei der letzten Erhebung 2007.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es nur geringfügige Unterschiede, da beispielsweise die Ausgaben für den Notar und für den Handelsregistereintrag durch die bundeseinheitliche Gebührenordnung festgelegt werden.

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Recht unterschiedlich fallen dagegen die Gebühren für die Gewerbeanmeldung in den einzelnen Regionen aus: Während angehende Firmenchefs in Hessen und Rheinland-Pfalz keinerlei Ausgaben haben, zahlen bayerische Gründer mit 50 Euro am meisten.

Größere regionale Differenzen stellte das IfM auch bei der Gründungsdauer fest: Die von der EU festgelegte Zielmarke von maximal drei Arbeitstagen wird von keinem Bundesland erreicht.

Am schnellsten verlassen die Firmenstarter aus Bremen die Amtstuben wieder (4,25 Tage). In Sachsen-Anhalt dauert der Behördenlauf mehr als 18 Tage. Am längsten nimmt sie dabei das Finanzamt in Anspruch.

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