Gründung Bürgschaftsbanken springen häufiger ein

Mehr als 2500 Firmengründern haben die Institute in den ersten zehn Monaten auf die Sprünge geholfen.

Bundesweit unterstützten die Bürgschaftsbanken der Länder bis Oktober 14 Prozent mehr Startups und Übernahmen als im Vorjahreszeitraum. Das hierdurch vergebenen Kreditvolumen stieg um mehr als acht Prozent auf rund 407 Millionen Euro.

Insgesamt haben die Institute, an denen neben den meist auch die Sparkassen und Banken, Kammern und Versicherungen vertreten sind, mehr als 6600 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Freiberuflern den erfolgreichen Zugang zu Fremdfinanzierungen ermöglicht. „Vor allem aber im Gründungsbereich spielt der Ersatz für fehlende Sicherheiten eine herausragende Rolle“, sagt Waltraud Wolf, Vorsitzende des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken.

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Alle gewerblichen Unternehmer und Freiberufler, denen auf Grund fehlender bankenüblicher Sicherheiten keine Kreditzusage erteilt wird, können über ihre Hausbank eine Ausfallbürgschaft beatragen. Die Institute springen auch ein, wenn Leasingfinanzierungen oder Beteiligungen zu kippen drohen.

In einigen Bundesländern offerieren die Bürgschaftsbanken auch das Programm „Bürgschaft ohne Bank – BoB“. Hierbei werden Sicherheiten für kleinere Kreditbeträge direkt ohne Einschaltung der Hausbank gestellt.

Weitere Informationen und die Adressen der 18 Gesellschaften finden Sie auf den Internet-Seiten des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken.

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