Gründung Deutschlands Dynastien

Eine schwere Lektüre? Keineswegs. Zwar bringt das "Lexikon der deutschen Familienunternehmen" satte 2550 Gramm auf die Waage. Doch die 1000 Seiten stecken voller spannender Unternehmergeschichten: von Bahlsen, Hipp, Miele, Oetker bis zu Ritter und Roeckl.

Die 1000 wichtigsten Familienunternehmen haben die Herausgeber, der Verleger Florian Langenscheidt und Peter May von der Intes-Akademie, in diesem Lexikon zusammengetragen. Neben umfangreichen Informationen zu den jeweiligen Firmen und Gründerfamilien erfährt der Leser auch, in welcher Form sich die Unternehmen gesellschaftlich oder sozial engagieren.

Ganz klar, das Who’s who der deutschen Unternehmerschaft soll nicht nur als Nachschlagewerk dienen, sondern auch das Bild der Firmenchefs in der Öffentlichkeit verbessern: 90 Prozent der Unternehmen sind inhabergeführt; sie erwirtschaften mehr als 40 Prozent aller Umsätze. Und gerade die Familienunternehmer sind in der Krise eine „Festung der Moral“, so Langenscheidt – bei der allgemeinen Managerschelte würden aber keine Unterschiede gemacht.

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Lexikon der deutschenFamilienunternehmen – 1000 Unternehmensporträts

Herausgeber: Florian Langenscheidt und Peter May

Verlag: Deutsche Standards Editionen, 1000 Seiten

Preis: 78 Euro

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