Gründung Die Details zur Pendlerpauschale

In einem Schreiben hat das Bundesfinanzministerium endlich offene Fragen zur Pendlerpauschale geklärt. Es gilt nun:

  • Die Entfernungspauschale wird unabhängig vom Verkehrsmittel gewährt. Es kommt grundsätzlich nicht auf die Höhe der tatsächlichen Aufwendungen an.
  • Wer mit dem Motorrad, Motorroller, Moped, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, darf jährlich nur einen Höchstbetrag von 4500 Euro ansetzen. Das gleich gilt für Nutzer von Fahrgemeinschaften oder von öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Es ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte anzugeben – es sei denn, der Umweg ist offensichtlich verkehrsgünstiger, weil zum Beispiel Langzeitbaustellen oder Staus umfahren werden.
  • Mit der Pendlerpauschale sind auch Nebenkosten wie Parkplatzgebühren oder Versicherungen abgegolten.
  • Unfallkosten, die während einer Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte beziehungsweise auf der Heimfahrt entstehen, sind als außergewöhnliche Aufwendungen abzusetzen. Hierzu gehören die Reparaturkosten am eigenen Wagen und am Pkw des Unfallgegners, eine Wertminderung, wenn das Auto nicht repariert wird, oder die Auslagen für Mietwagen, Sachverständige und Gerichte.

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