Gründung E-Rechnung ist verschoben

Eigentlich sollte der Versand von offenen Forderungen ab dem 1. Juli 2011 ohne Signatur erlaubt sein. Doch der Bundesrat hat den deutschen Unternehmern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sollte Anfang Juli den Bundesrat glatt passieren. So der Plan – doch stattdessen verweigerte die Länderkammer ihre Zustimmung und verhinderte in der Folge, dass Firmenchefs ihre digitalen Rechnungen ab sofort ohne qualifizierte Signatur verschicken dürfen.

Das Bundesfinanzministerium weist nun ausdrücklich darauf hin, dass die im Gesetzentwurf vorgesehenen Erleichterungen erst mit Inkrafttreten genutzt werden dürfen. Wann dies nun tatsächlich geschieht, ist noch offen. Derzeit wird geprüft, ob sich der Vermittlungsausschuss mit dem Thema beschäftigen wird.

Anzeige

Wer Ärger mit dem Finanzamt vermeiden will, sollte bis auf Weiteres seine Rechnungen immer zusammen mit einer qualifizierten digitalen Signatur verschicken – oder auf den Postweg setzen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...