Gründung Eigenbeleg für Geschäftsessen

Das Finanzamt erkennt die Aufwendungen für Speisen und Getränke bisher nur an, wenn der Unternehmer zahlreiche Detailangaben auf einem maschinellen Beleg festhält. Ein neues Urteil schafft Erleichterung.

Nach einem neuen Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf (Aktenzeichen 11 K 1093/07 E) genügt es, wenn der Firmenchef einen Eigenbeleg einreicht. Allerdings muss auch dieser die vorgeschriebenbenen Angaben enthalten. Also: den Ort, das Datum, die Teilnehmer, den Anlass der Bewirtung und die Höhe der Aufwendungen.

In diesem Zusammenhang hat das Gericht zudem entschieden, dass bei höheren Aufwendungen ab 150 Euro die Angaben zum Gastgeber fehlen beziehungsweise nachträglich eingefügt werden dürfen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Firmenchef die Bezahlung durch Kreditkartenabrechnungen nachweisen kann.

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