Gründung Elektronische Übermittlung wird Pflicht

Eine ganze Reihe von Steuererklärungen akzeptiert das Finanzamt nur noch in digitaler Form. gründerzeit gibt einen kurzen Überblick.

Mit dem Inkrafttreten des Jahressteuergesetz 2010 müssen Unternehmen nun erstmals auch die Umsatzsteuererklärung elektronisch übermitteln. Diese Pflicht gilt für alle Erklärungen, die ab dem 1. Januar 2011 abgegeben werden. Papier-Formulare billigt das Finanzamt nur noch in Ausnahmefällen – also wenn zum Beispiel tatsächlich kein PC mit Internetanschluss in erreichbarer Nähe vorhanden ist.

Achtung: Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass Umsatzsteuererklärungen, die auf Papier eingereicht werden, auf jeden Fall die eigenhändige Unterschrift des Firmenchefs tragen müssen.

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Die elektronische Übermittlung der Daten ist ab dem Veranlagungszeitraum 2011 außerdem auch für für alle Einkommensteuererklärungen bindend, bei denen der Steuerpflichtige Gewinneinkünfte angibt. Und auch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und die Gewerbesteuerklärung dürfen ab 2011 ausschließlich digital eingereicht werden.

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