Gründung Erst kontrollieren, dann zahlen

Deutsche Internet-Händler bieten in der Regel vier oder sogar mehr Bezahlverfahren an, um potenziellen Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern. Doch nicht immer ist das Misstrauen in die Abrechnungssysteme schuld daran, dass Online-Shoppingtouren abgebrochen werden.

„Der Zahlungsverkehr ist für die meisten keine schwerwiegende Hürde für die Teilnahme am E-Commerce“, sagt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des E-Commerce-Center Handel.

In seiner aktuellen Studie „Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher“ stellte das Kölner Institut nämlich fest: Gerade einmal neun Prozent haben in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit dem Bezahlen beim Internet-Einkauf gemacht.

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Nach wie vor dominieren im Web die klassischen Bezahlverfahren, wenn es nach den Willen der Verbraucher geht: 19,6 Prozent nutzen bevorzugt Rechnungen und 17,4 Prozent Lastschriften. Erst dann folgenden Paypal (16,1 Prozent), die Vorauskasse (14,3 Prozent ) und die Kreditkarte (11,7 Prozent) als mögliche Zahlungsmittel.

Der Hintergrund für diese Präferenzen: Die meisten Käufer wollen die Waren in Ruhe begutachten, bevor sie die Rechnung begleichen. Zudem achten die Internet-Shopper verstärkt darauf, möglichst wenige persönliche Daten beim Bezahlen anzugeben. So wäre fast die Hälfte der Befragten bereit, ein teureres Produkt bei einem Händler zu kaufen, bei dem sie schon registriert sind, anstatt als Neukunde einen günstigeren Shop aufzusuchen.

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