Gründung Erwartungen nicht erfüllt

Trotz Umsatzplus ist die Stimmung in der Franchise-Branche getrübt. Der Grund: Längst nicht alle Franchise-Systeme konnten ihre Expansionspläne in 2011 umsetzen.

Eigentlich sind das gute Nachrichten: Rund 60 Prozent der deutschen Franchise-Geber konnten im ausklingenden Jahr fünf oder sogar mehr neue Niederlassungen eröffnen. Und auch die übrigen Systeme haben mindestens einen neuen Partner für sich gewinnen können, so die Ergebnisse einer Umfrage, welche der Deutsche Franchise-Verband (DFV) gemeinsam mit dem Deutschen Franchise Institut und dem Internationalen Institut für Franchising und Cooperation unter den fast 1000 DFV-Mitgliedern durchführte.

Doch gut ist in diesem Fall nicht gut genug: Die Franchise-Geber bleiben mit diesen Zahlen hinter ihren Wachstumsplänen zurück. Im Durchschnitt wollten sie in den letzten zwölf Monaten doppelt so viele Franchise-Nehmer gewinnen. Der Verband bringt die Branchenentwicklung mit der generellen Zurückhaltung bei Unternehmensgründungen in Deutschland in Verbindung.

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Allerdings hebt sich die Stimmung wieder, wenn man auf den Umsatz schaut: Im Vergleich zu 2010 erwarten knapp 80 Prozent der DFV-Mitglieder für 2011 eine Umsatzsteigerung von mehr als fünf Prozent. Jeder zweite Franchise-Geber geht sogar von einem mindestens zehnprozentigen Plus aus.

Und auch im kommenden Jahr soll die Branche weiter wachsen: Die meisten Mitglieder wollen drei oder mehr neue Partner aufnehmen und mindestens fünf Prozent mehr Mitarbeiter beschäftigen.

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