Start-ups bei "Die Höhle der Löwen" Diese vier Gründer stellen sich den Löwen

Happybrush

Mit einer Zahnbürste wollen Florian Kiener und Stefan Walter die "Löwen" überzeugen. Für ihre "Happybrush" erhoffen sie sich ein Investment von 500.000 Euro.© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Elektrische Zahnbürsten, Haferbrei und umgebaute Schiffscontainer - diese Gründer kämpfen in Staffel 4 von "Die Höhle der Löwen" um die Gunst der Jury.

Am 5. September werden die „Löwen“ wieder losgelassen: Gründer stellen ihre Geschäftsideen den millionenschweren Investoren der „Höhle der Löwen“-Jury vor. In der letzten Staffel waren einige kuriose Ideen dabei: die Abflussfee, ein Anti-Mundgeruch-Getränk und ein Pannenfächer. Welche Geschäftsideen erwarten die „Löwen“ in Staffel 4? Diese vier Start-ups präsentieren ihre Unternehmen in der neuen Staffel:

Happybrush

Stefan Walter und Florian Kiener wollen die Jury mit einem Alltagsgegenstand überzeugen: einer Zahnbürste. Die Münchener haben eine elektrische Zahnbürste mit Schalltechnologie entwickelt, die durch Vibrationen effektiver und sanfter reinigen soll. Dazu gibt’s eine vegane Zahnpasta und einen fairen Preis: Die Aufsteckbürsten kosten nur ein Drittel gegenüber anderen Marken, sagen die Gründer. Wie sie das schaffen? „Kein Schnick-Schnack“, heißt es auf ihrer Homepage.

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Was verlangen die Gründer?
Die HappyBrush-Gründer hoffen auf 500.000 Euro – für zehn Prozent Unternehmensanteile. Mit dem Geld wollen sie international expandieren.

BigBoxBerlin

BigBoxBerlin-Gründer Steffen Tröger.© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Ausgediente Schiffscontainer als Bühnen auf Festivals, Schließfachsystem oder Pool nutzen – das ist die Idee von BigBoxBerlin-Gründer Steffen Tröger. Tröger baut alte Container um, die früher über die Weltmeere geschippert wurden. Seine Bühnenboxen standen schon auf Festivals wie Wacken, dem Hurricane und Rock am Ring.

Was verlangt der Gründer?
Tröger will ins europäische Ausland expandieren. Dafür braucht er 300.000 Euro von den „Löwen“ und will zehn Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

3Bears

Caroline Steingruber und Tim Nichols, Gründer von 3Bears.© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

In Großbritannien feiert Porridge ein Comeback – Caroline Steingruber und Tim Nichols wollen das Trend-Frühstück nach Deutschland bringen. Den Gründern zufolge ist Porridge, übersetzt Haferbrei, in Deutschland bisher vor allem mit künstlichen Zusatzstoffen erhältlich. Das deutsch-britische Gründerpaar hat daher ein Porridge mit hohem Fruchtgehalt ohne Zusätze entwickelt.

Der Name 3Bears geht auf das britische Märchen „Goldlöckchen und die drei Bären“ zurück. In der Geschichte futtert sich ein kleines Mädchen durch Porridge-Teller von drei Bären – bis sie das leckerste Gericht findet.

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Was verlangen die Gründer?
Das britische Paar will seine Internetpräsenz und die Produktentwicklung optimieren. Dafür wollen die beiden 15 Prozent ihres Unternehmens gegen 150.000 Euro tauschen.

Morotai

Andreas Mair, Waldemar Wenzel, Rafy Ahmed und Werner Strauch von Morotai.© VOX / Bernd-Michael Maurer

Der ehemalige Modestudent Rafy Ahmed hat mit seiner Abschlusskollektion den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt: Morotai heißt die Sportbekleidungsmarke, die er gemeinsam mit Waldemar Wenzel, Werner Strauch und Andreas Mair gegründet hat. Die Sportklamotten sollen mit Handy, Kopfhörerkabeln oder der Fitnessstudiokarte kompatibel sein – und sind nur in schwarz, weiß und grau erhältlich, damit die Kleidungsstücke leichter kombinierbar sind.

Der Name des Start-ups bezieht sich auf einen japanischen Soldaten, der noch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Insel Morotai verteidigte – bis er sich 1974 ergab.

Was verlangen die Gründer?
Um weitere Prototypen zu entwickeln, brauchen die Gründer 75.000 Euro. Dafür sind sie bereit, 15 Prozent ihres Unternehmens abzugeben.

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