Veluvia und "Die Höhle der Löwen" „Mein erster Gedanke: So ein Schönling, der gut reden kann“

Bei "Die Höhle der Löwen" konnte Gründer Jörn-Marc Vogler von Veluvia mit seinen Nahrungsergänzungsmitteln punkten. Und ja, der Mann ist wirklich schon 45.

Bei "Die Höhle der Löwen" konnte Gründer Jörn-Marc Vogler von Veluvia mit seinen Nahrungsergänzungsmitteln punkten. Und ja, der Mann ist wirklich schon 45.© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Veluvia-Gründer Jörn-Marc Vogler muss bei "Die Höhle der Löwen" zunächst einstecken. Aber er weiß, wie man sich wieder aufrappelt und einfach weiterkämpft.

Sie haben es ihm nicht leicht gemacht. „Sieht aus wie das 183. Produkt zur Nahrungsergänzung, wer braucht das denn noch?“ – so das erste Urteil der Löwen. Und Carsten Maschmeyer, sich wie immer für keinen Spruch zu schade, wirft ihm an den Kopf: „Mein erster Gedanke: So ein Schönling, der gut reden kann.“

Aber Jörn-Marc Vogler lässt sich nicht beirren. Der Gründer aus Hamburg kontert jede kritische Frage der Löwen und schafft es auch noch, eine bewegende Geschichte zu erzählen. Er, der erfolgreiche Banker, wird aus der Bahn geworfen, als seine beiden Kinder als extreme Frühchen zur Welt kommen. Auf der Intensivstation, zwischen Leben und Tod, wird ihm klar: Nichts ist wichtiger als Familie und Gesundheit. Er wirft seinen alten Job hin und gründet Veluvia. Sein Produkt: Nahrungsergänzungsmittel, die dank eines neuen Herstellungsverfahrens ganz ohne Zusatzstoffe auskommen. So etwas, betont der Gründer, gibt es auf dem riesigen Markt für diese Produkte noch nicht.

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Drei Löwen wollen zuschlagen

Das überzeugt selbst den skeptischen Carsten Maschmeyer. Und natürlich hilft es, dass der 45 Jahre alte Gründer deutlich jünger und fitter aussieht als die meisten in seinem Alter. Er ist das perfekte Testimonial für seine eigenen Kapseln – und das weiß er einzusetzen.

Am Ende hat Vogler die Wahl zwischen einem Angebot von Frank Thelen („Ich mag deine Geschichte“) und dem Investoren-Duo Maschmeyer und Dümmel. Er entscheidet sich für den Kombi-Deal: 300.000 Euro für 25,1 Prozent der Firmenanteile. Für die Zukunft hat der Gründer Großes vor: In fünf Jahren, so sein Ziel, soll die Firma 50 Millionen Euro Umsatz machen.

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass er alles hinschmeißen wollte. Im Video-Interview von impulse erzählt Jörn-Marc Vogler, welchen großen Fehler er bei der Gründung gemacht hat.

Veluvia-Gründer Jörn-Marc Vogler über Fehler und Nehmerqualitäten:

Video: Anna Wilke und Stephan Heuss


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1 Kommentar
  • Roland 6. Oktober 2017 17:08

    Nahrungsergänzungen ohne Zusatzstoffe gibt es schon seit über 60 Jahren. Da hat einer aber schlecht recherchiert. Die Firma heißt Nutrilite, beschäftigt über 500 Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, und hat etliche Patente.

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