Gründung Grüne Innovationen bieten Wettbewerbsvorteile

Industrieunternehmen, die auf die Umwelt achten, schaffen mehr Arbeitsplätze als Unternehmen, die dies nicht tun. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung hervor.

Unternehmen, die umweltfreundliche Prozessinnovationen einführen, verzeichnen ein um bis zu fünf Prozent stärkeres Beschäftigungswachstum als Unternehmen, die nicht-umweltbezogene Prozessinnovationen hervorbringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Demnach bringen Innovationen, die zur Einsparung von Material und Energie führen, eine besonders starke Beschäftigungsdynamik mit sich.

Die Bilanz ist auch für Gründer interessant: „Startups, die durch ökologische Innovationen effizienter arbeiten haben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber denjenigen, die dies nicht tun“, sagt Klaus Rennings, stellvertretender Leiter des ZEW, gegenüber impulse.de. Für die Studie wurden von 2006 bis 2008 rund 2100 Unternehmen in Deutschland befragt.

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„Durch umweltfreundliche Prozessinnovationen können die Unternehmen Kosten sparen, da weniger Rohstoffe beziehungsweise Energie eingesetzt werden müssen. Zusätzlich sind Verbesserungen bei der Produktqualität denkbar. In beiden Fällen steigt die Wettbewerbsfähigkeit der innovierenden Unternehmen, ihr Absatz nimmt zu und auch ihre Nachfrage nach Personal zieht an.“, so Rennings. Für Gründer im industriellen Bereich lohnt es sich also auch aus ökonomischen Gründen, in die Verbesserung von Energie- und Materialeinsatz bei der Produktion zu investieren.

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