Gründung Handwerk hat wieder goldenen Boden

Das deutsche Handwerk ist in so guter Stimmung wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. Jeder zweite Betrieb bewertet seine aktuelle Geschäftslage als gut oder sogar sehr gut.

Bei der aktuellen Frühjahrsumfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform unter mehr als 3000 deutschen Handwerksfirmen stellte sich heraus, dass jeder Dritte gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus verbuchen konnte. Vor allem das Metall- und das Ausbauhandwerk meldete prall gefüllte Auftragsbücher – im Kfz-Gewerbe und im Bereich Lebensmittel sieht die aktuelle Lage dagegen etwas mau aus.

Und auch die Zukunft sehen die selbstständigen Handwerker positiv. Allen voran: 46 Prozent der Metall- und 42 Prozent der Nahrungsmittelhandwerker erwarten steigende Umsätze. In den anderen Segmenten rechnen die befragten Betriebe mehrheitlich zumindest mit einer stabilen Auftragslage.

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Prognostiziert werden auch steigende Angebotspreise für Handwerkerleistungen: 42 Prozent der Unternehmer planen, ihre Preise in den kommenden Monaten anzuheben. Damit wollen sie die Preissteigerungen für Rohstoffe und Energie kompensieren. Gleichzeitig soll die gute Konjunkturlage dazu genutzt werden, um die Gewinnmargen stabil zu halten.

Die gute konjunkturelle Lage hat auch positive Effekte auf die Nachfrage nach Arbeitskräften. Vor allem die jungen Handwerksbetriebe planen in den nächsten Monaten Neueinstellungen.

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