Gründung Höhere Beiträge für Teilzeit-Gründer

Bislang galt das Gehalt aus einer Festanstellung als Grundlage für die Berechnung von Krankenversicherungsbeiträgen. Diese Praxis wollen die Versicherungen nun ändern - sehr zum Nachteil von Gründern, die ihre Firma parallel zu einem Job als Festangestellte starten.

Ab sofort schauen die Krankenkassen ganz genau hin, ob ein Firmengründer in Teilzeit tatsächlich primär als Angestellter einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht und über seinen Arbeitgeber versichert ist – oder ob er nicht doch sein Geld vor allem als Selbstständiger verdient. Darauf weist Gründungsexperte Andreas Lutz vom Portal gruendungszuschuss.de hin.

Bisher gilt: Nur wer mehr als 18 Stunden pro Woche auf eigene Rechnung arbeitet, ist hauptberuflich selbstständiger Unternehmer. Doch seit Jahresbeginn fällt jeder, der mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt, in diese Kategorie:

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  • Er bezieht in der Regel den größeren Teil des Einkommens aus seiner Unternehmertätigkeit,
  • er arbeitet mehr als 20 Stunden pro Woche selbständig,
  • er beschäftigt einen Mitarbeiter, der nicht mehr unter die Minijob-Regel fällt.

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