Gründung Jede vierte Insolvenz trifft ein Start-up

Die Zahl der Firmenpleiten ging 2011 insgesamt zurück. Aber noch immer sind junge Unternehmer besonders häufig von der Zahlungsunfähigkeit betroffen.

Die gute Nachricht vorneweg: Im vergangenen Jahr haben rund 6 Prozent weniger Unternehmer Insolvenz angemeldet als noch im Vorjahr – dennoch traf es zirka 30.000 Betriebe. Damit bewegt sich laut der Wirtschaftsauskunftei Bürgel die Zahl der Pleiten auf dem gleichen Niveau wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Allerdings hat Bürgel auch eine schlechte Nachricht zu vermelden: Rund ein Viertel aller Insolvenzen musste von Unternehmen angemeldet werden, die noch nicht länger als zwei Jahre am Markt waren. Insgesamt traf es knapp 8100 Start-ups – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Die Wirtschaftsauskunftei hat in seiner Studie „Firmeninsolvenzen 2011“ auch die häufigsten Pleite-Ursachen für junge Firmen ermittelt:

  • Mangelhafte Kapitalausstattung,
  • Finanzierungsschwierigkeiten,
  • Marktveränderungen und
  • strategische Fehlentscheidungen.

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