Gründung Keine Warenpräsentation ohne Erlaubnis

Die Werbetafel mit den neuesten Angeboten, der Wühltisch mit den auslaufenden Artikeln, der Blumenkübel als dekorativer Blickfang - in Deutschland benötigen Gründer für alles eine Genehmigung.

Unternehmer, die ihre Waren und Dienstleistungen auch vor ihrem Ladengeschäft anbieten wollen, benötigen in den meisten Städten eine schriftliche Sondererlaubnis. Vorausgesetzt, die Aufsteller und Ständer stehen auf einem öffentlichen Gelände, also zum Beispiel auf einem Gehweg.

Die Genehmigung muss bereits vor dem Herausstellen der Gegenstände eingeholt werden und ist meist auf ein oder mehrere Jahre befristet. Die Antragstellung kann – je nach zuständiger Behörde – mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

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Und selbstverständlich lassen sich die Städte diesen Service bezahlen: Die Höhe der zu entrichtenden Gebühren hängt dabei von der Lage des Geschäfts und der in Anspruch genommenen Fläche ab.

Übrigens: Wer keine entsprechende Erlaubnis nachweisen kann, muss mit einem Bußgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro rechnen.

Einen guten Einblick in die Genehmigungspraxis vermittelt zum Beispiel der Leitfaden der IHK Berlin, der allerdings nur die für die Hauptstadt gültigen Regelungen auflistet.

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