Gründung Kunden wollen nicht suchen

Rund 90 Prozent der Online-Einkäufer nutzen vor allem Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Preisvergleich-Portale bei ihren Shoppingtouren. In der Regel werden sie von den Ergebnislisten direkt zu einem Webshop geleitet. Müssen sie dort jedoch erst mühsam nach dem Gewünschten fahnden, leidet die Kaufbereitschaft.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des schwedischen Online-Beratungshauses Avail Intelligence.

Der Grund für die sinkende Kauflust: Da der Kunde bereits vor dem Besuch deutlich seine Vorstellungen beschrieben hat, erwartet er vom Online-Händler unmittelbar ein passendes Angebot. 47 Prozent der Internet-Käufer gehen davon aus, dass sie beim Anklicken des Webshops ein individuell zugeschnittenes Angebot erhalten.

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Der Tipp von Avail Intelligence: Internet-Händler sollten darauf achten, dass die so genannten Landing pages auf die Suchanfrage der potenziellen Kunden zugeschnitten sind.

49 Prozent der Befragten gaben an, den Webshop sofort wieder zu verlassen, wenn sie nicht direkt das gewünschte Produkt sehen. Nur jeder Fünfte nimmt sich die Zeit in der Navigationsleiste nach etwas Passendem zu suchen. Die Suchfunktion nutzen unter diesen Umständen lediglich 30 Prozent der Besucher.

Es spricht noch mehr dafür, auf jeder Seite abgestimmte Produkte anzubieten: 57 Prozent der Befragten kaufen weitere Angebote im gleichen Shop wenn diese zu ihren Interessen passen – vorausgesetzt, sie haben ihren ursprünglich gesuchten Artikel schnell und problemlos gefunden. Alle Befragten halten es für durchaus möglich, bei personalisierten und passenden Offerten, wie beispielsweise DVDs beim Fernseherkauf, diese spontan mit zu kaufen.

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